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    Grünsfeld

    Flöten, Klavier und Klarinetten: Kinderkonzert im Rienecksaal

    Franziska Schmidt und Janina Gundelsweiler. Foto: Ulrich Feuerstein

    Viele musikalische Talente hat die Kommune. Ausgebildet werden sie von der Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal. Beim Musikschulpodium im Rienecksaal zeigten 20 Nachwuchskünstler einen Querschnitt aus ihrer Probenarbeit.

    „Die Jüngsten bekommen heute eine Bühne“, freute sich Edgar Tempel. Der Musikschulleiter lobte die Nachwuchskünstler für ihren Probenfleiß. Der Auftritt im Rienecksaal sei eine schöne Gelegenheit, die erworbenen Fähigkeiten einem Publikum zu präsentieren.

    Dann wurde musiziert. Noch immer ist die Blockflöte das klassische Einstiegsinstrument. Emilio Bach, Lukas Blasius, Philipp Deskowski und Mourice Hellmuth beherrschen das Blasinstrument schon ganz famos. Das Quartett spielte unter der Leitung von Edgar Tempel Ludwig van Beethovens „Freude schöner Götterfunken“, „Amazing Grace“ und ein tschechisches Volkslied.

    Franziska Schmidt und Janina Gundelsweiler sind sechs beziehungsweise sieben Jahren alt und spielen erst seit kurzem miteinander. Trotzdem hatten sie einen ansprechenden Vortrag einstudiert. Schwungvoll interpretierten die jüngsten Teilnehmer des Musikschulpodiums ein Menuett. Mutig traten sie auch als Solistinnen vor das Publikum. Darbietungen wie „Hänschen klein“ waren ein bemerkenswerter Beleg für die alte Weisheit: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

    Blockflötenensemble mit (von links): Lukas Blasius, Philipp Deskowski, Mourice Hellmuth und Emilio Bach. Foto: Ulrich Feuerstein

    Ferdinand Schmidt machte die lautmalerische Komponente der Musik deutlich. Klara Fischer intonierte in Anspielung auf die Jahreszeit: „Alle Vögel sind schon da“. Als Duo gefielen Maja Sommerrock und Maria Wojcik. Die beiden trugen die irische Ballade „Danny Boy“ vor. Als Solistin präsentierte Maja Sommerrock ein „Ostinato“ und „Hello Pepe“.

    Rania Hohstadt erinnerte mit Michael Schultes „You Let Me Walk Alone“ an den letzten Eurovision Song Contest. Poppig angehaucht war „Manolo’s Song“. Henrick Appel entführte mit dem „Adagio“ und „Allegro“ aus Benedetto Marcellos „Sonate in d-moll“ in die Zeit des italienischen Barocks.

    Die Klarinetten waren beim Musikschulpodium ebenfalls stark vertreten. Als Duo überzeugten Sophie Barthel und Fiona Vollrath. Fein aufeinander abgestimmt präsentierten die beiden das Volkslied „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn“, die schwäbische Volksweise „Jetzt gang i an’s Brünnele“ und den „Yorkischen Marsch“.

    Luna und Emily Firmbach am Klavier. Foto: Ulrich Feuerstein

    Als kongeniale Duettpartnerin fungierte Fiona Vollrath auch für Vanessa Treutlein. Gemeinsam spielten sie Karl Michael Bellmanns „Melodie für Sophia“ und eine „Melodie aus Dänemark“ von Rudolf Manz.

    Eine eigene Abteilung bildeten die Klavierspieler. Emily und Luna Firmbach traten als Duo und als Solistinnen auf. Gemeinsam bezauberten die beiden Schwestern mit zwei Kompositionen: „Der Schuhmacher“ und Michael Nuytens „Regenspiel“. Allein brachte Luna Firmbach Daniel Hellbachs „Piraten“ zu Gehör. Ihre Schwester Emily gefiel als Klaviersolistin mit „Alley the cat“ und einem Walzer.

    Von Sophia Deskowski war Kabalewskis „Lyrischer Walzer“ zu hören. Florian Christ steigerte mit „September Rain“ und "Dreaming“, zwei eher melancholischen Kompositionen von Daniel Hellbach, den Schwierigkeitsgrad. 

    Die Gitarre ist ein Instrument der leisen Töne. Könner vermögen es trotzdem, das Publikum mit ihr in Bann zu schlagen. Philipp Christ war der einzige Vertreter dieses Instruments beim Musikschulpodium. Mit leichter Hand spielte er George Harrisons Pop-Hit „Here comes the sun“.

    Bearbeitet von Ulrich Feuerstein

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