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    Grünsfeld

    Gewerbeverein hat neue Führungsspitze

    Neue Spitze des Gewerbevereins (vorne von links) Bürgermeister Joachim Markert und die beiden Vorsitzenden Michael Jouaux und Jürgen Kuhn. Foto: Ulrich Feuerstein

    Ein Duo führt künftig den Gewerbeverein an: Michael Jouaux und Jürgen Kuhn sind die neue gewählten Vorsitzenden. Die Mitglieder entschieden sich in der  Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Eisner-Mühle“einstimmig für die neue Führung. Sie sind Nachfolger von Ludwig Panter, der 23 Jahre lang, seit der Gründung des Vereins, die Geschicke von Handel, Handwerk und Gewerbe lenkte. Mit der Übergabe seines Holzbaubetriebes im vergangenen Jahr ist Panter kein Gewerbetreibender mehr und gehört dem Verein deshalb nicht mehr an.

    Panter hat Verein geprägt

    „Ludwig Panter hat den Verein geprägt“, betonte Joachim Markert. Der Bürgermeister würdigte die Verdienste des ehemaligen Vorsitzenden. Dieser habe sich und seine Firma mit Herzblut eingebracht. Die unter seiner Ägide durchgeführten Gewerbeschauen haben nach Ansicht des Stadtoberhauptes Grünsfeld in ein neues Licht gerückt.

    Vorausschauend hatten die Verantwortlichen beim Gewerbeverein die Nachfolge geregelt. Die Wahlen gingen deshalb zügig und reibungslos über die Bühne. Neuer Stellvertreter im Vorsitz ist Martin Feuerstein. Kassierer Andreas Stierle und Schriftführer Christian Barthel wurden in ihren Ämtern bestätigt. Claire Dosch, Tamara Lehrmann, Marion Markert, Steffen Möhler, Thomas Pfeuffer und Tanja Scherer gehören als Beisitzer dem erweiterten Vorstand an. Hubert Endres und Peter Kuhn stellten sich weiterhin als Kassenprüfer zur Verfügung.

    Verein hat 50 Mitglieder 

    Heute zählen rund 50 Mitglieder zum Gewerbeverein Grünsfeld. Die meisten davon sind Handwerker. Ihre Beiträge machen einen großen Teil der Einnahmen aus, sagte Kassier Andreas Stierle. In den letzten Jahren haben die Umsätze deutlich zugenommen, hieß es. Das liege seinen Angaben zufolge an den Wertgutscheinen. „Sie werden immer besser angenommen“, sagte er. Der Gutschein könne bei zahlreichen Geschäften in der Kommune eingelöst werden und stärke so die heimische Wirtschaft.

    Dazu gehöre nach Auffassung von Bürgermeister Markert auch der Bürgerbus. Bewusst werde er nur als Fahrgelegenheit zu örtlichen Betrieben eingesetzt. Die Finanzkraft der Bürger bleibe so der Gemeinde erhalten. Für die Zukunft ist Markert deshalb auch optimistisch. „Wenn wir als Einheit auftreten, brauchen wir die Konkurrenz nicht fürchten.“

    Bearbeitet von Ulrich Feuerstein

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