• aktualisiert:

    Ilmspan

    Große Bauvorhaben in Ilmspan

    Im Rahmen der Erschließung des Gewerbegebietes "Boppbrunn" hatte der Gemeinderat beschlossen, auch die Versorgungsleitungen für Kanal und Wasser zu erneuern, da die Ilmspaner Straße sowieso aufgegraben werden muss. Deshalb beschloss der Gemeinderat nun, den Auftrag für die Erd-, Straßenbau, Kanal und Wasserversorgungsarbeiten an die Firma Boller Bau aus Distelhausen zu einem Angebotspreis von 199 920 Euro zu vergeben. Die Firma hatte das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und wird den Bau in Kürze beginnen. Die Arbeiten erstrecken sich vom "Fritzengärtlein" über den Rödersteiggraben bis in die Bergstraße.

    Dieselbe Firma erhielt auch den Auftrag, die Erschließung des Baugebietes "Würzburger Weg" in Ilmspan durchzuführen. Von sieben eingegangenen Angeboten hatte die Firma Boller Bau das wirtschaftlichste mit einer Angebotssumme von 333 200 Euro abgegeben. Bürgermeisterin Anette Schmidt war sehr froh, dass überhaupt so viele Angebote vorlagen, da die Auftragsbücher der Baufirmen nach wie vor voll sind.

    Den Auftrag für die Sanierung der Krensheimer Straße, ebenfalls im Ortsteil Ilmspan, ging an die Firma Konrad Bau aus Gerlachsheim. Hier wird es noch im Februar eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Anwohner zusammen mit Baufirma und Verwaltung geben, um die Vorgehensweise zu erläutern, so die Bürgermeisterin. "In Ilmspan soll sich in diesem Jahr einiges tun", fuhr Schmidt fort mit Blick auf die gehäufte Anzahl von Bauvorhaben in dem Teilort.

    Dem Antrag auf Steigerung des Betriebskostenzuschusses für die Kindertagesstätte St. Anna in Gerchsheim, die von der Verrechnungsstelle der katholischen Kirche in Tauberbischofsheim gestellt worden war, stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Zukünftig werden 92 statt 91 Prozent der laufenden Betriebsausgaben von der Kommune übernommen.

    Derzeit abgelehnt wurde jedoch die Anschaffung von zwei Krippenbussen mit Elektromotor für die Kinderkrippe der Kita St. Anna. Von der Fachaufsicht sei die Anschaffung nicht befürwortet worden, so Bürgermeisterin Anette Schmidt und auch die Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder sah es ähnlich. Der Kindergarten liege so günstig, dass man auch ohne Wagen nach wenigen Schritten in der Natur sei und keine gefährliche Straße überqueren muss, fand Hubert Kraus. Allgemein wurde ein Kinderbus mit Elektromotor als Luxus angesehen.

    Bewilligt wurde aber eine Stelle für eine FSJlerin. Eine junge Frau aus der Gesamtgemeinde möchte ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) ab September 2019 in einer Kita der Gemeinde leisten. Die Kosten dafür muss die Gemeinde anteilig übernehmen, weshalb es auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand. Man stimmte dem Antrag einstimmig zu.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!