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    Großrinderfeld

    Großrinderfeld: Neuer Bürgermeister heißt Johannes Leibold

    Johannes Leibold (Mitte) ist der neue Bürgermeister von Großrinderfeld. Zu dem neuen Amt gratulierten MdL Wolfgang Reinhart (Rechts) und Landrat Reinhard Frank Foto: Matthias Ernst

    Johannes Leibold heißt der neue Bürgermeister von Großrinderfeld. Im zweiten Wahlgang setzte er sich gegen Thomas König mit 65,1 Prozent zu 33,9 durch, so das vorläufige Endergebnis. Leibold hatte bereits im ersten Wahlgang die meisten Stimmen der 3337 Wahlberechtigten durchgesetzt. Bei diesem ersten Wahlgang waren 70 Prozent zur Wahl bei vier Kandidaten gegangen, dieses mal waren es immerhin 64,1 Prozent. Dies sei ein guter Wert, sagte 1. Bürgermeister-Stellvertreter und Wahlleiter Dr. Sven Schultheiß, bei der Verkündung des Ergebnisses von der Treppe des Rathauses in Großrinderfeld. Viele Bürger waren zur Verkündung gekommen und auch einige der neuen Amtskollegen von Leibold. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch der Landtagsabgeordnete Professor Dr. Wolfgang Reinhart. Er wertete die knapp zwei Drittel der Stimmen für Leibold als "starken Vertrauensbeweis der Bevölkerung. Er vergaß aber auch nicht dem Gegenkandidaten Thomas König zu danken, dem er große Wertschätzung zollte.

    Johannes Leibold selbst sprach in seinen ersten Worten von spannenden drei Monaten, die seit der Ausschreibung der Stelle des Bürgermeisters von Großrinderfeld hinter ihm liegen. Er wolle versuchen ein Bürgermeister für alle Bürger zu sein, auch wenn er wisse, dass das sehr schwer werden wird. Aber "gemeinsam können wir viel erreichen". Auch seine Amtsvorgängerin Anette Schmidt, die seit 1. September Bürgermeisterin in Tauberbischofsheim ist, kam zum Gratulieren vorbei. Sie wünschte ihrem Nachfolger viel Glück und dass er "alle Situationen unbeschadet übersteht". Wie es nun weiter geht und wann Dienstantritt für den neuen Bürgermeister sein wird, ist noch nicht ganz klar. Erst muss die Wahl vom Landratsamt bestätigt werden und dann entscheidet der Gemeinderat, wann letztlich Dienstbeginn für Leibold sein wird. Er feut sich jedenfalls auf die neue Aufgabe. 

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