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    Külsheim

    Jäger erschießt versehentlich Jagdhund - und wird dafür verprügelt

    Ein Jäger steht während einer Treibjagd mit seinem Gewehr schussbereit am Waldrand (Symbolbild). Foto: Felix Kästle

    Bei einer Drückjagd in Külsheim (Main-Tauber-Kreis) hat ein 60-jähriger Jäger versehentlich den Jagdhund eines anderen Jägers erschossen. Wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilte, hatte der Mann den Deutsch-Drahthaar-Vorstehhund seines Kollegen für ein Wildschwein gehalten.

    Der Hundehalter traktierte den glücklosen Schützen daraufhin mit Fäusten und verletzte ihn. Das Jagdgewehr des 60-Jährigen wurde sichergestellt. Wie Polizeisprecher Rainer Köller auf Anfrage mitteilte, wird gegen den Hundehalter wegen Körperverletzung ermittelt. Ob der Schütze wegen einer Ordnungswidrigkeit oder wegen einer Straftat belangt wird, werde noch ermittelt. Der Vorfall passierte am Samstag um 10.30 Uhr im Jagdbezirk Taubenloch.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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