• aktualisiert:

    Lauda-Königshofen

    Junge Union möchte Jugend in Lauda-Königshofen mehr beteiligen

    Bei einer Sitzung des Stadtverbands der Jungen Union (JU) in Lauda-Königshofen hat dessen Vorsitzender Marco Hess gemeinsam mit Projektinitiator André Henning eine größere Beteiligung von Jugendlichen bei städtischen Entscheidungen gefordert.

    Ziel sei es, Jugendliche bei politischen Entscheidungen einzubinden, mitzunehmen, sie für kommunalpolitische Themen zu sensibilisieren und ihre Meinung einzuholen, heißt es in der JU-Pressemitteilung. "Es wäre doch ein lohnenswerter Ansatz, nachdem die Kommunalwahl seit 2014 schon ab 16 Jahren möglich ist", sagte Hess.

    Unterschriten übergeben

    Ausgehend von einer Änderung des Landesgesetzgebers in Paragraph 41a der Gemeindeordnung sammelte Henning die ersten Unterschriften. Anfang September wurde ein entsprechender Antrag an den Bürgermeister übergeben, da die Stadt nicht selbst tätig geworden war.

    Zur letzten Kommunalwahl sei man von vielen Jugendlichen angesprochen worden, ob sich die Junge Union für dieses Thema einsetze. Die Junge Union wolle sich für mehr Jugendbeteiligung einsetzen und dieses Thema vorantreiben. Wichtig sei auch, dass man die weiterführenden Schulen einbinde und in den Stadtteilen Kontakt zu den Jugendräumen suche.

    Thema im Gemeinderat

    "Wir erhoffen uns von der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat nun ein positives Signal und erste Ideen, wie eine solche Beteiligung aussehen könnte", so die Vorstandsmitglieder. Laut Hess soll es in der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung ein Thema sein.

    Der JU-Vorsitzende ging zudem auf Wlan-Hotspots ein. Der Ausbau schreite auch in den Stadtteilen voran. Es habe sich gezeigt, dass sich die Idee der JU, die 2014 als Antrag über die CDU-Fraktion in den Gemeinderat kam, als gern genutztes Angebot etablierte.

    Bundesvorsitzender kommt

    Daneben blickte Hess auch auf die nächste Veranstaltung voraus. Ende Januar besucht Tilman Kuban, Bundesvorsitzender der Junge Union, den Stadtverband. Als größte politische Jugendorganisation im Stadtgebiet soll der "Zukunftsdialog" im Frühjahr mit der achten Auflage fortgesetzt werden. Ebenso ist die Fortsetzung der "Wirtschaftsreihe" geplant, bei der  Betriebe und Institutionen im Stadtgebiet besichtigt werden.

    Bearbeitet von Jürgen Sterzbach

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!