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    Großrinderfeld

    Kandidat Thomas König beendet Rundreise durch die Gemeinde

    Nach Ortsrundgängen in Gerchsheim und Ilmspan machte Bürgermeisterkandidat Thomas König zusammen mit den jeweiligen Ortsvorstehern nun Ortsrundgänge in Großrinderfeld und Schönfeld. Diskutiert wurde in Großrinderfeld über die Sanierung des Beilbergweges, die Unterbringung von Jugendlichen in einem angemessenen und sicheren Jugendraum sowie die Sanierung von Gehwegen in der Schießmauerstraße.

    Dringender Handlungbedarf ist notwendig bei den fehlenden Möglichkeiten für Bauwillige in Großrinderfeld, erfuhr König. Besichtigt wurde das neue Gewerbegebiet Boppbrunn mit dem im Bau befindliche Feuerwehrgerätehaus. Beim anschließenden Bürgergespräch wurden ärztliche und zahnärztliche Versorgung sowie die Nahversorgung thematisiert. Insbesondere für ältere Menschen mit fehlender Mobilität stelle sich die Frage, wie ihre Versorgung in Zukunft sichergestellt werde.

    Radwege müssen verbessert werden

    In Schönfeld wurde über die notwendige Sanierung einiger Straßen im Ortskern gesprochen. Das soll im nächsten Jahr angegangen werden, so Ortsvorsteher Roland Kroyer. Im Zuge der Sanierung werden auch die Versorgungsleitungen erneuert. Beim Bürgergespräch diskutierte man intensiv über die dringende Verbesserung der Radwegesituation.

    Ähnlich wie in Ilmspan wurde die mangelhafte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr kritisiert. Die Anzahl der Busse und der Fahrplan sorgen häufig dafür, dass Schulkinder in Großrinderfeld stranden und von den Eltern mit dem Auto nach Hause geholt werden müssen. Die Schüler aus den kleinen Teilorten zahlen den gleichen Preis für die Fahrkarten wie die in den großen Teilorten, haben aber Nachteile, weil die kleinen Orte aufgrund ihrer Lage seltener angefahren werden, klagten die Bürger.

    König will Vereinsförderung transparenter machen

    Die von Vereinsvertretern mit eigenen Liegenschaften, deren laufende Unterhaltskosten bezuschusst werden, wahrgenommene Ungleichbehandlung im Vergleich zu Vereinen, die ausschließlich Gebäude der Gemeinde nutzen ist für Thomas König Anlass, die Vereinsförderung zu prüfen und transparent zu machen. 

    Thomas König machte auch hier auf Nachfrage deutlich, dass er für die komplette Amtsdauer von acht Jahren antritt und im Falle der Wahl nicht daran denkt, vorzeitig aufzuhören.

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