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    Tauberbischofsheim

    Kreisseniorenrat besuchte die Rettungswache in Tauberbischofsheim

    Der Kreisseniorenrat im Main-Tauber-Kreis informierte sich auf der Rettungswache in Tauberbischofsheim. Foto: Evangelische Heimstiftung GmbH

    Informationen zu den Leistungen und Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und eine Führung erhielt der Kreisseniorenrat durch den stellvertretenden Kreisgeschäftsführer und Rettungsdienstleiter Hilmar Keller. Mit Uwe Rennhofer, Bereichsleiter für Ausbildung und Ehrenamt, und Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau führte Keller die Besucher durch die Rettungswache in Tauberbischofsheim, heißt es in der Pressemitteilung.

    Von 5800 Notfalleinsätzen im Jahr 2019 und weiteren 1500 sonstigen Einsätzen berichtete Keller. Dafür stehen auf den beiden Rettungswachen in Wertheim und Tauberbischofsheim entsprechende Fahrzeuge und Personal bereit. Die Notrufe nimmt die integrierte Leitstelle in Bad Mergentheim an und alarmiert Rettungsdienst und Feuerwehr.

    Den aktuell 1000 nicht besetzten Stellen an Notfallsanitätern in Baden-Württemberg begegne das DRK in Tauberbischofsheim mit aktiver Werbung für die Ausbildung. Wichtiger Bestandteil einer guten Organisation des Rettungsdienstes sei das Netz ehrenamtlicher Helfer vor Ort. Um sie werbe das Rote Kreuz aktiv und biete ihnen eine umfangreiche Qualifizierung an.

    Grau berichtete zudem über das Vorhaben, in Wertheim eine solitäre Kurzzeit-Pflegeeinrichtung zu errichten, mit der das DRK als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Angeboten der angespannten Situation auf dem Pflegemarkt begegnen möchte.

    Bearbeitet von Jürgen Sterzbach

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