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    Tauberbischofsheim

    Leiche aus der Tauber: DNA-Test bringt Gewissheit

    Die 13-Jährige, die im Januar in Tauberbischofsheim in die Tauber stürzte, wurde nun tot aufgefunden. Das bestätigte ein DNA-Test. Foto: René Engmann

    Nun  ist es endgültig traurige Gewissheit: Bei einem am vergangenen Mittwoch tot aus der Tauber geborgenen Mädchen handelt es sich um die seit Januar vermisste 13-Jährige aus Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis). Das habe eine Gen-Analyse ergeben, wie die Polizei am Montag bestätigte.

    Die Jugendliche war nach den vorliegenden Hinweisen am frühen Abend des 9. Januar unweit ihres Elternhauses in Tauberbischofsheim von der Nordbrücke in die eiskalte Tauber gestürzt. Die Eltern hatten ihre Tochter kurze Zeit später als vermisst gemeldet. Mehrere Zeugen hatten der Polizei damals berichtet, dass eine Person in den Fluss gestürzt sei. Sämtliche Suchmaßnahmen der folgenden Tage und Wochen blieben jedoch ohne Erfolg – trotz des Einsatzes von Wärmebildkameras, Spürhunden und Hubschraubern.

    Keine Hinweise auf Gewaltverbrechen

    Von der 13-Jährigen fehlte seither jede Spur, bis ein Spaziergänger den leblosen Körper entdeckte, der in der Nähe der Tauberbrücke zwischen Hochhausen und Werbach an einem Ast hing. Zwischen der Nordbrücke und dem Fundort liegen laut Polizei neun Flusskilometer.

    Eine Obduktion des Mädchens lieferte unterdessen keine Anzeichen für Gewalt. Weitere Ermittlungen seitens der Polizei werde es daher nicht geben, hieß es.

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