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    Tauberbischofsheim

    Matthias-Grünewald-Gymnasium bleibt offizielle MINT-Schule

    Bei der Preisverleihung (von links): Thomas Sattelberger (MINT Zukunft e.V.), Studiendirektor Sebastian Link, Oberstudiendirektorin Martina Schlegl, Bettina Bihlmayr, (Daimler Genius), Michael Föll (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport), Stefan Küpper (Arbeitgeber Baden-Württemberg und Südwestmetall), Katharina Missling (Wissensfabrik), Karl-Heinz Czychon (VDI), Anika Hamberger (IHK Ulm), Michael Bronner (Christiani), Karl-Heinz Fischer (VDE). Foto: Ulrich Feuerstein/Frank Eppler

    Das Matthias-Grünewald-Gymnasium darf sich weiterhin offiziell MINT-freundliche Schule nennen. Als eine von 75 Schulen in Baden-Württemberg erhielt das "Schiff" erneut die begehrte Auszeichnung. Oberstudiendirektorin Martina Schlegl und Studiendirektor Sebastian Link nahmen die Urkunde bei einem Kongress in Stuttgart entgegen.

    "Wir sind auf dem richtigen Weg", erklärte Sebastian Link. Der Lehrer für Mathematik, Chemie und Informatik hat den aufwendigen Zertifizierungsprozess maßgeblich vorangetrieben. Die nunmehr dritte Auszeichnung in Folge belegt seiner Meinung nach, dass das Matthias-Grünewald-Gymnasium dauerhaft Strukturen im MINT-Bereich etabliert hat: "Unsere Schüler werden im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich gut auf ein Studium und die Arbeitswelt vorbereitet." Diesem Anspruch wolle man auch in Zukunft gerecht werden.

    Voller Stolz nahm Oberstudiendirektorin Martina Schlegl die Auszeichnung entgegen. "Unser Bemühen im MINT-Bereich wird offiziell anerkannt", freute die Schulleiterin sich und wies auf das aufwendige Prozedere hin: "Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess."

    Gegen den Fachkräftemangel

    Die Ehrung der MINT-freundlichen Schulen in Baden-Württemberg stand unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Susanne Eisenmann und der Kultusministerkonferenz. "Die ausgezeichneten Schulen begeistern junge Menschen für die MINT-Berufe. Damit setzen sie das zentrale Anliegen der Landesregierung, die Bildung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern zu fördern, vorbildhaft um", sagte Michael Föll bei der Preisvereleihung.

    Nach Ansicht des Ministerialdirektors im Kultusministerium bieten diese Schulen einen fruchtbaren Nährboden, auf dem die MINT-Expertise von Schülern gut gedeihen kann. "Diese wiederum schlüpfen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten in eine Multiplikatorenrolle, um für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu werben."

    Am Ende profitiere der gesamte Südwesten von diesem MINT-Ruck. Dieser helfe, den digitalen Wandel sowie die technologischen Herausforderungen zu meistern und trage zum Erfolg einer Region in der Zukunft bei. Fölls Dank galt den Schulleitungen, Lehrkräften und Schülern für deren Engagement.

    "Die ausgezeichneten Schulen leisten eine herausragende Arbeit und machen Lust auf mehr MINT", erklärte Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall. "Das ist eine gute Nachricht für die dringend benötige Fachkräftesicherung in unserem Land." Auch nach Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative "MINT Zukunft schaffen" öffnen die ausgezeichneten Schulen sich immer stärker für Bildung im Bereich Informatik und Digitalisierung.

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