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    PÜLFRINGEN

    Mehr als nur Feuer und Flamme

    Die geehrten Feuerwehr-Kameraden zusammen mit den Führungskräften der Feuerwehr, dem Ersten Landesbeamten Dr. Ulrich Der... Foto: Feuerwehr

    Die Kreisjugendfeuerwehr hatte zur jährlichen Jahresversammlung in das Dorfgemeinschaftshaus in Pülfringen eingeladen. Zahlreiche Jugendfeuerwehrmitglieder, Funktionsträger der Jugendfeuerwehren und Freiwilligen Feuerwehren sowie viele Gäste waren dieser Einladung gefolgt.

    Bürgermeister Ludger Krug freute sich, als Gastgeber die zahlreichen Gäste in Königheim-Pülfringen willkommen zu heißen. Der Leiter der Kreisjugendfeuerwehr, Jochen Herrschlein stellte die wichtigsten Zahlen vor. Die 215 Mädchen und 672 Jungs sind in 18 Jugendfeuerwehren in mehreren Gruppen organisiert. Auch gibt es zwischenzeitlich sechs Kindergruppen. Beachtlich sei auch, dass die 240 Betreuerinnen und Betreuer sich mit mehr als 7500 Stunden für den Nachwuchs engagieren. Hinzu kommen noch fast 2000 Stunden, die das Team um Jochen Herrschlein im vergangenem Jahr in die Organisation und Vertretung der Kreisjugendfeuerwehr bei Veranstaltungen innerhalb des Landkreises aber auch auf Landesebene aufgewendet hat.

    Auch wurden zahlreiche Schulungen und Seminare besucht und auch selbst durchgeführt. Herrschlein, der zugleich auch Regionalvertreter der Jugendfeuerwehr der Region Heilbronn-Franken ist, betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit seinen Kollegen in der Region.

    In Berichten der Fachgebietsleiter ließ man die zahlreichen vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. So stellte Kreisjugendsprecher Justin Günther seine Aufgaben und Tätigkeiten vor. Besonders eindrucksvoll war der Bericht aus dem Fachgebiet Veranstaltung. Stefan Bartelt schilderte die erfolgreichen gemeinsamen Aktionen auf Kreisebene. So wurde ein Leistungsmarsch in Sonderriet organisiert, ein Gauditurnier in Nassig durchgeführt und die bewährte Erlebnistour in Freudenberg auf die Beine gestellt. Das anstehende Kreiszeltlager wird im Juli dieses Jahres in Grünsfeld stattfinden.

    Die Kasse wurde vorbildlich von Peter Achatz geführt, auch nach langem Suchen konnten die beiden Kassenprüfer Carsten Wirth und Bernhard Künzig kein Unstimmigkeiten finden.

    INach dem Ausblick auf Termine und geplante Veranstaltungen in den kommenden Monaten bat Herrschlein um Unterstützung. Ohne Hilfe kommt man nicht weiter, so wird das Maskottchen „Eddi“ derzeit alleine von der Feuerwehrfamilie Bender aus Niederstetten betreut und organisiert. Hier warb Herrschlein besonders für Unterstützung, schließlich sei das Maskottchen ja das Aushängeschild.

    Als sichtbares Zeichen der Anerkennung im Ehrenamt, wurden Ralf Schieß mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Gold und Heiko Bernhardt in Silber ausgezeichnet.

    Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Sebastian Quenzer stellte fest, dass die Jugendfeuerwehr mehr macht, als viele denken. Sie sei wichtige Stütze bei der Nachwuchssicherung, leiste einen wichtigen kulturellen Beitrag, trage dazu bei, soziale Werte zu erhalten und begleite Kinder und Jugendliche so auf ihrem Weg in die Zukunft.

    Bearbeitet von Klaus Richter

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