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    Schönfeld

    Neues Feuerwehrhauto für Schönfeld genehmigt

    Seit einem Verkehrunfall im Juni dieses Jahres ist der Mannschaftstransportwagen (MTW) der Abteilungswehr Schönfeld nicht mehr einsatzbereit. Damals waren vier Feuerwehrleute dienstlich von Grünsfeld kommend in Richtung Gerchsheim unterwegs. An der Straßenkreuzung Ilmspan/Schönfeld kam aus Richtung Ilmspan ein Auto und kollidierte mit dem MTW. Das Feuerwehrfahrzeug wurde so schwer beschädigt, dass es nicht mehr genutzt werden kann.

    Ergebnisse der Ausschreibung

    Die Firma forplan wurde im September vom Gemeinderat beauftragt, eine Ausschreibung für eine Neubeschaffung vorzunehmen. In der jüngsten Sitzung wurden die Ergebnisse der Ausschreibung bekannt gegeben. Der günstigste Bieter für das Fahrgestell und den feuerwehrtechnischen Aufbau war die Firma Martin Schäfer GmbH aus Obererdingen-Flehingen mit einem Angebotspreis von rund 72 108 Euro. Sie war auch die wirtschaftlichste beim Los 2 mit der feuerwehrtechnischen Beladung. Hier lag ihr Angebot bei 2695 Euro.

    Bis das neue Fahrzeug allerdings geliefert wird, wird es noch etwas dauern, so erster Bürgermeister Stellvertreter Sven Schultheiß in der Gemeinderatssitzung, zu der mehrere Feuerwehrleute aus Schönfeld gekommen waren. Bis dahin muss die Gemeinde das Leihfahrzeug weiter finanzieren. Dies weist allerdings schon einige Mängel auf. So ging in der vergangenen Woche bei einer Einsatzfahrt auf einmal der Fensterheber nicht mehr und die Scheibe blieb bei der Kälte unten. 

    Neue Spielgeräte

    Außerdem beschloss der Gemeinderat die Anschaffung einer Schaukel, einer Wippe und eines Sitzkarussells für die Spielplätze in Gerchsheim und Großrinderfeld. Bei der jährlichen Spielplatzbegehung hatte man festgestellt, dass einige Spielgeräte größere Schäden aufweisen. Um den Kindern weiter ein ungetrübtes Spielen auf den kommunalen Spielplätzen zu ermöglichen, sollen nun diese drei Geräte ausgetauscht werden.

    Dafür lag ein Angebot der Firma eibe aus Röttingen mit einer Angebotssumme von rund 9539 Euro vor. Dieses wurde einstimmig vom Gemeinderat angenommen. Den Abbau der alten Geräte und die Installation der neuen übernimmt der gemeindliche Bauhof, informierte Sven Schultheiß.

    Wasser- und Abwassergebühren

    Nochmals diskutiert wurde über die Wasser- und Abwassergebühren. Obwohl man in der letzten Sitzung bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte, sollte Kämmerer Werner Horn nochmals erklären, wie sich die unterschiedliche Ansetzung der kalkulatorischen Zinsen auf den Preis auswirkt. Dies war einigen Gemeinderatsmitgliedern nicht klar genug herausgearbeitet worden.

    Vor allem Walter Lutz wollte wissen, warum man nicht mit dem aktuellen Zins rechnet, sondern mit einem kalkulatorischen von 3,5 Prozent. Dies sei seit einem Gemeinderatsbeschluss von 2016 gängige Praxis, so Horn. Rainer Gerhards bat darum, sich bei der Festsetzung der gemeindlichen Gebühren im kommenden Jahr intensiver und in Ruhe mit dem Thema Verzinsung auseinanderzusetzen. Dem will man folgen und bestätigte nochmals die Beschlüsse von Anfang Dezember. Damit steigt der Frischwasserpreis ab dem 1. Januar 2020 auf 3,85 Euro je Kubikmeter und die Abwassergebühr für Schmutzwasser auf 3,71 Euro je Kubikmeter und 0,67 Euro je Kubikmeter Niederschlagswasser.

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