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    Großrinderfeld

    Neues Gewerbegebiet übergeben

    Mit einem Schnitt wurde das neue Gewerbegebiet Boppbrunn in Großrinderfeld offiziell von Bürgermeister Stellvertreter Sven Schulheiß (Mitte) und Vertretern der Feuerwehr, der Baufirma, des Planungsbüros und der Verwaltung übergeben.
    Mit einem Schnitt wurde das neue Gewerbegebiet Boppbrunn in Großrinderfeld offiziell von Bürgermeister Stellvertreter Sven Schulheiß (Mitte) und Vertretern der Feuerwehr, der Baufirma, des Planungsbüros und der Verwaltung übergeben. Foto: Matthias Ernst

    Mit dem Durchschneiden des Trassierbandes in der Straße "Am Kirchenäcker" geht eine jahrelange Suche nach einem neuen Standort für die Feuerwehr im Ortsteil Großrinderfeld zu Ende. Im Bereich Boppbrunn an der Straße nach Ilmspan hat sie nun ein neues Zuhause gefunden. Zeitgleich wurde hier ein weiteres Gewerbegebiet geschaffen, um ortsansässigen Firmen eine Entwicklungsmöglichkeit zu geben. "Die Gemeinde hat viel Geld in die Hand genommen, um es zu realisieren", sagte erster Bürgermeister Stellvertreter Sven Schultheiß bei der offiziellen Übergabe des Gewerbegebietes. Damit sei die Erschließung "formell abgeschlossen", fuhr er fort.

    Noch zwei Grundstücke verfügbar

    Die Feuerwehr kann erst im Herbst 2020 in ihre neuen Räume umziehen. Richtfest feierte man bereits Ende August 2019. Derzeit erfolgt der Innenausbau. Hauptnutzer des neuen Gewerbegebietes sind die Gewerbetreibenden.

    Neben der Feuerwehr hat sich bereits die Firma Endres Ei angesiedelt und in Kürze wird die Firma Baumann mit ihrem Bau beginnen. Noch zwei Grundstücke sind verfügbar, so der Bürgermeisterstellvertreter vor den geladenen Gästen aus Gemeinderat, Ortschaftsräten, Baufirmen, Planungsbüros, Verwaltungsmitarbeitern und Netze BW.

    Historischer Bezug

    Die Erschließung war nicht ganz einfach gewesen, da man ein Regenrückhaltebecken errichten musste und ein Nachweis über die langsame Einleitung von Oberflächenwasser in die Kanalisation nötig war. Erst die dynamische Berechnung der Durchflussmengen machte es überhaupt möglich, dass sich das Landratsamt in Tauberbischofsheim bereiterklärte, die Genehmigung für das Gewerbegebiet zu erlassen. Früher waren dort kirchliche Äcker, sodass die Straßenbezeichnung "Am Kirchenäcker" relativ einfach war, um einen historischen Bezug herzustellen.

    Elmar Göbel vom Ingenieurbüro ibu dankte den beteiligten Baufirmen, und dabei ganz besonders der Firma Boller Bau, für die gelungene Zusammenarbeit und auch der Gemeindeverwaltung für die gute Kooperation. Gemeinsam habe man "widrige Witterungsverhältnisse" überstanden, nahm er Bezug auf Starkregen in der Bauphase oder sengende Hitze im vergangenen Sommer, als alle Arbeiten fast zum Erliegen gekommen wären. Und trotzdem sei man im Zeitrahmen geblieben. "Ich hoffe, es entwickelt sich gut", gab er dem neuen Gewerbegebiet mit auf den Weg.

    Danach zog man sich in das Feuerwehrgerätehaus zurück und stieß mit einem Glas Sekt auf das neue Gewerbegebiet an. Mit bei der Einweihung war auch Johannes Leibold, der zukünftige Bürgermeister der Großgemeinde.

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