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    Preise für junge Rechen-Genies

    Das Bild zeigt die erfolgreichen Klassen mit Esther Huber, verantwortlich am MGG für den Wettbewerb „Mathematik ohne Gre... Foto: Ulrich Feuerstein

    Die Klassen 5a, 6b und 6c haben erfolgreich den Junior-Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ am Matthias-Grünewald-Gymnasium absolviert. Mit Teamgeist gelang es, knifflige Aufgaben zu lösen. Urkunden und schöne Preise gab es für die Nachwuchsmathematiker als Belohnung.

    Jedes Jahr nehmen in 30 Ländern weltweit weit über 9000 Klassen mit rund 250 000 Schülern an „Mathematik ohne Grenzen“ teil. Allein in Deutschland erreicht der Wettbewerb rund 70 000 Teilnehmer. Die Idee zu „Mathematik ohne Grenzen“ (Mathématiques sans Frontieres) entstand 1989 in Frankreich an der Académie de Strasbourg.

    Nur ein Jahr später, im Schuljahr 1990/91, startete der Mathematikwettbewerb auch in Deutschland. „Mathematik ohne Grenzen“ richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen neun bis elf. Seit 2002 gibt es auch einen Junior-Wettbewerb für die fünften und sechsten Klassen.

    Der Wettbewerb will Kinder und Jugendliche weltweit für Mathematik begeistern. Die Teilnahme eröffnet durch fächerübergreifendes Denken einen neuen, spannenden Zugang zu mathematischen Fragestellungen und stärkt den Teamgeist. Mathematik ohne Grenzen ist ein Klassenwettbewerb. Nicht die Leistung des Einzelnen führt zum Erfolg, sondern ausschließlich Teamarbeit.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die internationale Ausrichtung. Weltweit lösen Schüler auf fast allen Kontinenten am selben Tag die gleichen Aufgaben. Um die praktische Anwendung von Fremdsprachen zu unterstützen, ist jeweils eine Aufgabe in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch formuliert und muss auch in einer dieser Sprachen bearbeitet werden.

    Esther Huber, Mathematiklehrerin und am MGG zuständig für „Mathematik ohne Grenzen“, betont den gemeinschaftsfördernden Charakter des Wettbewerbs. „Alle Schüler der Klasse sind gefordert, jeder wird gebraucht“, betont sie. Geschickte Selbstorganisation der Gruppe und effektive Zusammenarbeit der Schüler sind ihren Angaben zufolge von entscheidender Bedeutung. Am Matthias-Grünewald-Gymnasium haben alle Fünft- und Sechstklässler an dem Wettbewerb teilgenommen. Insgesamt waren das fast 150 Schüler.

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