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    Tauberbischofsheim

    Stadtsieger im Lesewettbewerb der dritten Klassen gekürt

    Beim Vorlesewettbewerb auf Stadtebene traten die vier besten Drittklässler der jeweiligen Schulen an. Foto: Antje Bauer

    Gleich zweimal haben sie sich beweisen müssen, die fleißigen Bücherwürmer der dritten Klassen der Grundschulen von Tauberbischofsheim. Zunächst wurden die Klassensieger ermittelt. Und die Leistungen, die die Kinder nun beim Stadtentscheid brachten, rechtfertigten ohne Ausnahme das Siegertreppchen in ihrer Schule.

    Nun saßen also die vier Sieger der Jury, mit Antje Bauer, Anne Stremlau und Gernot Wamser, gegenüber, die entscheiden musste, wer Stadtsieger beim „Leselöwenwettbewerb“ wird. Das ist den dreien diesmal besonders schwergefallen, denn die Kinder lagen bei Kriterien wie etwa flüssiges Lesen, deutliche Aussprache oder sinngemäße Betonung sehr nahe beieinander.

    Verschiedene Charaktere dargestellt

    Cool, ein wenig nervös oder ungeduldig, wann denn endlich angefangen wird, zeigten sich die vier, und durften dann untereinander ausmachen, wer wann vorliest. Ganz unterschiedliche Titel hatten sie sich dabei ausgesucht, aus denen sie einige Seiten vorlasen. Ob das die magischen Tiere, die drei ???, Batman oder Cony war – sie hatten sich gut eingefühlt in die Stimmung ihrer jeweiligen Geschichte. Da wurde zur Verdeutlichung der verschiedenen Charaktere auch schon mal gepiepst, gebrummt oder gepoltert.

    Dann hieß es mit „Adele möchte die Welt umarmen“ (von Sabine Bohlmann) einen unbekannten Text vorzulesen. Eine echte Herausforderung, die die jungen Leseratten meisterten, auch wenn ab und an nicht ganz so flüssig gelesen wurde wie zuvor.

    Danach war es an der Jury zu überlegen, wer als Sieger hervorgeht. „Eigentlich hätten wir gerne euch allen einen ersten Preis verliehen“, erklärte Antje Bauer, „aber leider kann es nur einen geben.“ Urkunden  für den zweiten Platz übergab sie an Lotta, Oskar und Richard. Der strahlenden Katja gratulierte sie zum ersten Preis.

    Mitschüler drückten Daumen

    Martina Wamser, die wieder für die Durchführung des Stadtentscheids verantwortlich zeichnete, hatte den Vormittag in der Grundschule am Schloss liebevoll gestaltet. Zunächst gratulierte sie den vier Schulsiegern dafür, dass sie „am allerbesten von allen Drittklässlern gelesen hatten“ und freute sich, dass auch so viele Klassenkameraden zum Daumendrücken gekommen waren.

    Lesen und Schreiben lerne man zwar in der Schule, aber manche Menschen schrieben auch später als Autoren oder Dichter. So fragte sie die Kinder nach den beiden Namensgebern der Grundschulen Erich Kästner und Christian Morgenstern, von denen die Schüler so manches Buch oder das eine oder andere Gedicht kannten. Nach der anstrengenden Stunde konnten sich die jungen Vorleser als Belohnung noch ein Buch aussuchen.

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