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    Tauberbischofsheim

    Städtebauförderung finanziert sieben Projekte im Main-Tauber-Kreis

    Der Main-Tauber-Kreis profitiert in der aktuellen Runde der Städtebauförderung mit 5,8 Millionen Euro. Diese Summe teilt sich auf sieben unterschiedliche Projekte auf.

    "Ich freue mich, dass auch in Zeiten der aktuellen Corona-Krise die übrigen Förderinstrumente des Landes problemlos weiterlaufen", sagte Wolfgang Reinhart, Landtagsabgeordneter für den Main-Tauber-Kreis, in einer Pressemitteilung.

    Städtebauförderung als strukturelle Daueraufgabe

    Das Wirtschaftsministerium gibt 500 000 Euro für Maßnahmen im Ortskern II in Assamstadt, 900 000 Euro für Maßnahmen im Ortskern von Igersheim, 500 000 Euro für die Erneuerung der Prinz-Eugen-Kaserne in Külsheim, 1,8 Millionen und 500 000 Euro für Erneuerungen des Bahngeländes und Eisenbahnvorstadt in Lauda-Königshofen sowie 900 000 und 700 000 Euro für die Konversion am Laurentiusberg und die Sanierung der Unteren Altstadt II in Tauberbischofsheim.

    "Die Städtebauförderung ist eine strukturelle Daueraufgabe. Sie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg zu einer kommunalen Schwerpunktaufgabe entwickelt", sagt Reinhart.

    Ziel der Städtebauförderung sei seit vielen Jahren, städtebauliche Missstände und Entwicklungsdefizite zu beseitigen und damit innerörtliche Gebiete aufzuwerten und zu verbessern. Die Gelder aus dem Landeshaushalt seien oft nur ein Baustein von vielen, der weitere Investitionen in meist achtfacher Höhe der eigentlichen Förderung auslöse.

    Land bewilligt insgesamt 265 Millionen Euro

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau habe den Städten und Gemeinden im Land insgesamt rund 265 Millionen Euro für die städtebauliche Erneuerung bewilligt. Davon kommen rund 101,9 Millionen Euro vom Bund. Damit können insgesamt 396 städtebauliche Sanierungsgebiete gefördert werden.

    Den Kommunen gehen in den nächsten Tagen die Bewilligungsbescheide zu. "Wir dürfen die Aufgaben des Tagesgeschäfts der Städte und Kommunen im Land auch in der jetzigen Situation nicht aus den Augen verlieren", sagte Reinhart. Umso mehr danke er der Wirtschaftsministerin für die Bewilligung dieser Gelder.

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    Bearbeitet von Jürgen Sterzbach

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