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    Großrinderfeld

    Stefan Deckert will Bürgermeister in Großrinderfeld werden

    Stefan Deckert will Bürgermeister in Großrinderfeld werden Foto: Dieter Deckert

    Mit Stefan Deckert aus dem Ortsteil Schönfeld bewirbt sich der vierte Kandidat um das Amt des Großrinderfelder Bürgermeisters. Die Wahl für die Nachfolge von Anette Schmidt findet, wie berichtet, am Sonntag,  20. Oktober, statt. Kurz vor Schließung der Bewerberliste gab er seine Unterlagen im Rathaus ab.

    "Nur wer mit seinen Mitmenschen spricht, der weiß, wo Probleme liegen."
    Stefan Deckert - Kandidat für das Amt des Bürgermeisters

    Der 36-Jährige stammt aus Schönfeld und lebt dort mit seiner Verlobten und seiner zweieinhalbjährigen Tochter. Deckert arbeitet im öffentlichen Dienst im Rathaus in Höchberg. Als staatlich geprüfter Bautechniker sei er mittlerweile schon seit acht Jahren im Verwaltungsbereich tätig und verfüge daher über reichlich kommunale und verwaltungstechnische Erfahrung, sagt er. Ebenso bringe er, bedingt durch seine Berufserfahrung, ein fundiertes baufachliches und bautechnisches Fachwissen für das Amt des Bürgermeisters mit und könne dieses zum Wohle der Gemeinde einbringen, so Deckert weiter.

    Der Lebenslauf des Kandidaten

    Geboren wurde er 1983 als zweiter Sohn der Familie Deckert in Würzburg und wuchs im Großrinderfelder Ortsteil Schönfeld auf. Der parteilose Kandidat will seine langjährige Rathauserfahrung in der öffentlichen Verwaltung gerne zum Wohle und zur Weiterentwicklung der Gemeinde Großrinderfeld einsetzen und einbringen. "Meine Heimatgemeinde", so Deckert, sei für ihn schon immer eine "Herzensangelegenheit" gewesen. Deshalb wolle er diese einmalige Chance nutzen, um als möglicher neuer Bürgermeister, die bisher gute verwaltungstechnische Arbeit im Rathaus weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Er wolle helfen, die Großgemeinde "fit für die Zukunft" und für die nächste Generation zu machen und somit auf ein solides Fundament stellen.

    Seine Ziele als Bürgermeister

    Gerade im Bereich der Kinderbetreuung und in den Kindergärten sowie bei den gemeindlichen Baumaßnahmen, sieht Deckert erhebliches Verbesserungs- und Änderungspotential. "Hier müssen wir den Hebel ansetzen und zukünftig vieles besser machen." Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien in Form von neuen Baugebieten oder durch die Erweiterung von bestehenden Neubaugebieten, genauso wie die Belebung von Innenbereichen der Ortschaften, stehen bei Deckert ganz oben in der Agenda, versichert er. Er selbst hat einen leerstehenden Altbau in ein Einfamilienhaus umgebaut und möchte damit ein Vorbild für andere Bewohner der Gemeinde sein.

    Auch der Klima- und Naturschutz, die Gewerbeentwicklung sowie die Verbesserung der ÖPNV Situation sind Themen mit denen er sich beschäftigen will. Deckert, der vielen Bürgern vermutlich über sein langjähriges Mitwirken bei der Theatergruppe in Schönfeld bekannt ist, möchte auch die Vereine, Gruppen und Kirchengemeinden weiter fördern und unterstützen. "Eine der Stärken unserer Gemeinde liegt im herausragenden und ehrenamtlichen Einsatz seiner Bürger in den Vereinen". Diese seien Grundlage des sozialen Lebens und des Zusammenhalts in der Gemeinde. Dazu zählt er auch die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr, die in allen Ortsteilen auf viele Jahre hinaus erhalten werden müsse.

    Miteinander  reden

    "#gemeinsammiteinander", so lautet der Wahlspruch von Stefan Deckert. Die Kommunikation und das gemeinsame Miteinander seien für ihn die wichtigsten Aspekte in der kommunalen Verwaltungsarbeit, so Deckert. Miteinander reden und gemeinsames Anpacken von Bürgern und Rathausverwaltung, zusammen mit einer ehrlichen und offenen Kommunikation, seien die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, sagt er. Diese Vorstellung von Kommunikation und Kooperation will Deckert weiter mit allen Bürgern pflegen.

    "Nicht ohne Grund beinhaltet das Wort Bürgermeister den Begriff Bürger, betont Stefan Deckert. Bürgermeister zu sein bedeutet für ihn, immer eine offene Tür im Rathaus sowie zwei offene Ohren für die Belange, Probleme und Wünsche aller Bürgerinnen und Bürger der Gesamtgemeinde zu haben. Deckert möchte dies unter anderem über die Einführung einer wöchentlichen Bürgermeistersprechstunde im Rathaus ermöglichen. "Nur wer mit seinen Mitmenschen spricht, der weiß, wo Probleme liegen und Lösungen erarbeitet werden müssen".

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