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    BAD MERGENTHEIM

    Studierende und ihre Stadtmarketing-Konzepte

    Viel Lob und Anerkennung gab es für die Stadtmarketing-Konzepte, die die DHBW-Studierenden für Bad Mergentheim vorstellten. Foto: Stadt Bad Mergentheim

    Ein multifunktionaler City-Campus, die Bewerbung um die Landesgartenschau, neue Verkehrskonzepte für die Innenstadt oder einfach eine originelle PR-Idee für die Heilquellen: Zwölf Studierende am Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach haben in vier Gruppen Konzepte für das Stadtmarketing entwickelt.

    Seit Dezember des vergangenen Jahres wurde dafür recherchiert, analysiert und konzipiert. Jetzt fand die große Abschlusspräsentation im Roten Saal des Deutschordensschlosses statt. Vor rund 60 Vertretern aus Stadtverwaltung, Gemeinderat, öffentlichen Institutionen, Wirtschaft und Handel stellten die Studierenden ihre Ideen für Bad Mergentheim vor, wie die Stadt in einer Pressemitteilung berichtet.

    Sehr viel Material intensiv aufbereitet.

    Alle vier Gruppen zeigten dabei vielversprechende Ansätze. „Ihr habt sehr viel Material intensiv aufbereitet und Euch eine Riesenarbeit gemacht“, lobte Oberbürgermeister Udo Glatthaar. Bei der Wahl des besten Konzepts wurde die Arbeit von Alina Beugler, Lena Ostermeyr und Lena Staudt unter dem Titel „Bad Mergentheim – meine Stadt“ prämiert. Die drei Studentinnen hatten unter anderem für die Idee eines großen City-Campus im Herzen Bad Mergentheims geworben, der verschiedene Bereiche des Stadtlebens vereint.

    Unterstützt und gecoacht wurden die Studierenden des Studiengangs „BWL – International Business“ dabei von Professor Enrico Purle im Rahmen eines Kurses zu Marktforschung sowie Marketing- und Verkaufskonzepten. Auf Seiten der Stadtverwaltung begleiteten Oberbürgermeister Udo Glatthaar und Wirtschaftsförderer Marcel Stephan das Projekt.

    Begeistert von der Vielfalt der Ideen.

    Professor Purle zeigte sich im Anschluss an die Präsentationen „begeistert von der Vielfalt der Ideen“. Die Studierenden hätten es geschafft, theoretische Grundlagen mit der Praxis zu verknüpfen. Oberbürgermeister Glatthaar erklärte, es sei zwar nicht alles umsetzbar, aber: „Die eine oder andere Idee werden wir sicher aufgreifen und Sie werden das entsprechende Projekt in Bad Mergentheim entdecken.“

    Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die Entwicklung der Einwohnerzahl Bad Mergentheims bis zum Jahr 2025 auf über 25 000 zu unterstützen. Um Stärken und Herausforderungen für die Stadt genau zu analysieren, haben die Studierenden in vier Gruppen bereits fundierte Marktforschung auf verschiedenen Themenfeldern betrieben: „Wirtschaft – Einzelhandel – Dienstleistung“; „Tourismus – Kur – Gesundheit“; „Wohnen – Leben – Infrastruktur“ sowie das „Bildungs- und Kulturangebot“ wurden unter die Lupe genommen. Fast 3000 Arbeitsstunden haben die Studierenden des 5. Semesters in das Projekt investiert.

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