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    Wenkheim

    Synagoge Wenkheim: Neuer Vorsitz beim Verein "die schul"

    Im Vorstand des Vereins "die schul" – Gedenkstätte Synagoge Wenkheim übernahm Michael Knoblauch (rechts) den Vorsitz von Katharina Bähne (zweite von links). Christiane Bopp (zweite von rechts) ist jetzt zweite Vorsitzende des Vereins. Links Werbachs Bürgermeister Ottmar Dürr. Foto: Klaus Reinhart

    Bei der Jahresversammlung des Vereins "die schul"  – Gedenkstätte Synagoge Wenkheim stand die Wahl eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Die bisherige Vorsitzende Katharina Bähne mit Wohnsitz in München gab den Vorsitz aus beruflichen und familiären Gründen nach vierjähriger Dienstzeit ab. Während ihres Wirkens erlebte der Verein einen Aufbruch in vielen Bereichen. Das mit ihr zusammen im Team aufgestellte Konzept mit SYNaloge (Gespräche, Diskussionen, Vorträge)  SYNKopen (Lieder, Konzerte) und SYNema (Film) führte zu großer Akzeptanz in der Bevölkerung und  in geschichtlich und künstlerisch interessierten Kreisen unserer Gesellschaft.

    Michael Knoblauch als zweiter Vorsitzender dankte der scheidenden Vorsitzenden und überreichte unter dem Beifall aller Vorstandsmitglieder einen Blumenstrauß. Katharina Bähne dankte in bewegten Worten für die stets gute Zusammenarbeit im Team und hielt einen positiven Rückblick über ihr Wirken, das ihr großen Spaß gemacht habe.

    1000. Besucher wird erwartet

    Der Kassenbericht von Kassenverwalter Markus Sellen gab einen Einblick über die Einnahmen und Ausgaben, die trotz aufwendiger Investitionen mit einem kleinen Plus abschlossen. Auch mit den Besucherzahlen im zurückliegenden Jahr war man sehr zufrieden, der 1000. Besucher des Jahres 2019 wird in der nächsten Veranstaltung durch die Eingangspforte gehen. Von den Kassenprüfern wurde im Anschluss eine einwandfreie Kassenführung bestätigt.

    Werbachs Bürgermeister Ottmar Dürr führte anschließend die Entlastung des Vorstandes durch, die einstimmig ausfiel. Bevor er zu den Neuwahlen überleitete, dankte auch er Katharina Bähne für ihr engagiertes Wirken und leitete zu den aktuellen Ereignissen in Halle über. Er hob hervor, dass gerade in solchen Zeiten die Arbeit in der Gedenkstätte Synagoge Wenkheim zur Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte wichtig sei, stehe sie doch deutlich im Kontrast gegenüber den schlimmen Vorfällen und zeige, dass es auch anders gehe.

    Die Wahl zum neuen Vorsitzenden lag ebenfalls in den Händen von Bürgermeister Ottmar Dürr. Der bisherige zweite Vorsitzende Michael Knoblauch wurde einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als neue zweite Vorsitzende wurde Christiane Bopp gewählt.

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