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    Tauberbischofsheim

    Tauber-Grüne freuen sich über neue Bundestagsabgeordnete

    Der Kreisvorsitzende Dietrich Grebbin begrüßte zu Beginn der Kreismitgliederversammlung der Grünen in Gerlachsheim nicht nur die Mitglieder, sondern besonders Charlotte Schneidewind-Hartnagel. Die derzeitige Vorsitzende des Landesfrauenrats rückt laut einer Pressemitteilung der Partei am 1. November für Kerstin Andreae in den Bundestag nach.

    Sie freue sich sehr, dass der Wahlkreis Odenwald-Tauber nach 28 Jahren wieder von einer grünen Abgeordneten in Berlin vertreten werde. Für andere Städte sei das zwar nichts Besonderes. Der Wahlkreis Odenwald-Tauber sei jedoch "Grünerwartungsland". Schneidewind-Hartnagel wird in Bad Mergentheim ein Wahlkreisbüro einrichten, heißt es in der Mitteilung.

    Bericht von der Landesdelegiertenkonferenz

    Hannes Rosenitsch berichtete von der Landesdelegiertenkonferenz in Sindelfingen. Es sei besonders erfreulich, dass mit Oliver Hildenbrand ein Mitglied des Kreisverbands Main-Tauber mit einem sehr guten Wahlergebnis in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt worden ist. In einem Leitantrag zum Klimaschutz wurde das Ziel verankert, Baden-Württemberg bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu machen.

    Erleichtert zeigte sich Kreisrat Rainer Moritz, dass sich die Regierungskoalition mit den Initiatoren von "Rettet die Bienen" auf einen Kompromiss verständigen konnte. Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens schieße an der einen oder anderen Stelle etwas über das Ziel hinaus. Es sei auf jeden Fall ein großer Verdienst der Initiatoren, das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt zu haben.

    Satzungsänderung einstimmig beschlossen

    Das jetzt vorliegende Eckpunktepapier der Landesregierung trage dazu bei, den ökologischen Landbau auch in Schutzgebieten weiterhin möglich zu machen. Der Kreisverband will laut Mitteilung gemeinsam mit den konventionell wie ökologisch wirtschaftenden Landwirten und Winzern im Gespräch bleiben, um das Insektensterben zu stoppen, ohne die Existenz der Landwirte zu gefährden.

    Kreisvorsitzende und Kreisgeschäftsführerin Birgit Väth stellte anschließend Änderungsvorschläge für die Satzung des Kreisverbands vor. Mehrheitlich entschieden sich die Mitglieder dafür, der Satzung eine Präambel voranzustellen. Die geänderte Satzung wurde bei einer Enthaltung einstimmig beschlossen.

    Bearbeitet von Katrin Amling

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