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    Wittighausen

    Tödlicher Unfall auf Tunnelbaustelle: Arbeiter wird von Laster zerquetscht

    Am Mittwoch kam es auf einer Baustelle bei Wittighausen zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Foto: René Engmann

    Ein tödlicher Arbeitsunfall ereignete sich am Mittwoch auf der Wittighausener Bahntunnelneubau-Baustelle (Main-Tauber-Kreis). Bereits zwei Tage zuvor kam es zu einem schweren Arbeitsunfall an der gleiuchen Stelle. Jetzt wurde ein Lkw-Fahrer von seinem Fahrzeug bei einem Umsturz zerquetscht. Der Mann war auf der Stelle tot. Die Bergung der Leiche gestaltete sich schwierig.

    Um 14.30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Wittighausen und Tauberbischofsheim zu einem tödlichen Arbeitsunfall auf der Wittighausener Bahntunnelneubau-Baustelle gerufen. Der Unfall soll sich wie folgt ereignet haben: Ein 61-jähriger Kippsattelfahrer stellte sich neben sein Fahrzeug, um den Auflieger zum Entladen nach oben zu kippen.

    Dabei geriet dieser aus bislang ungeklärter Ursache ins Schwanken. Der 61-Jährige bemerkte die Situation und versuchte das Fahrzeug zu stabilisieren, was jedoch nicht rechtzeitig gelang. Der Laster kippte um und begrub den Mann unter sich. Er war sofort tot.

    Schwierige Bergung: Autokran musste anrücken

    Die anwesenden Bauarbeiter stabilisierten das umgekippte Fahrzeug mit einem Bagger, um weiteres Abrutschen zu verhindern. Mit einem angeforderten Autokran begann dann die Feuerwehr mit der Bergung des Unfallopfers.

    Unfall zwei Tage zuvor an gleicher Stelle

    Bereits zwei Tage zuvor ereignete sich an der gleichen Stelle ein Unfall. Auch da fiel ein Kippsattelschlepper samt Auflieger beim Entladen von Schotter auf die linke Seite um. Bei diesem Unfall befand sich der Fahrer im Führerhaus, während das Fahrzeug umstürzte. Der Mann war leicht verletzt worden.

    Großeinsatz für Rettungskräfte

    Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Wittighausen mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, sowie das Bayerische Rote Kreuz. Die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim war zur technischen Unterstützung mit sechs Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungshubschrauber aus Ochsenfurt, Christoph 18, war ebenfalls gerufen worden. Die Polizei aus Tauberbischofsheim war mit fünf Polizeibeamten im Einsatz.

    René Engmann

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