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    MAIN-TAUBER-KREIS

    Überwältigende Mehrheit für Grüning

    Der neue DGB-Kreisvorstand Main-Tauber (von links): Silke Ortwein (DGB Regionssekretärin), Jana Kolberg, Rolf Grüning (Kreisvorsitzender), Achim Hofmann, Elke Seeberger, Martina Vollrath, Peter Baumann, Peter Brendgen, Gerd Koch (auf dem Bild fehlt Turan Gülecin). Foto: DGB

    Rolf Grüning wurde von den 30 Delegierten nahezu einstimmig in seinem Amt als Kreisvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds bestätigt. Die Delegiertenversammlung wählte ferner in den Vorstand: Jana Kolberg, Achim Hofmann, Elke Seeberger, Martina Vollrath, Peter Baumann, Peter Brendgen, Gerd Koch und Turan Gülecin.

    DGB-Regionssekretärin Silke Ortwein hatte die Versammlung zuvor begrüßt und Bernhard Löffler, Regionsgeschäftsführer DGB Nordwürttemberg, informierte in seinem Grußwort zur Aufgabe und Zielsetzung der DGB-Kreisvorstände. „Der DGB ist immer so stark, wie seine Mitgliedsgewerkschaften ihn machen!“ Dieses auch vor Ort gültige Credo gewerkschaftlicher Solidarität sei Löffler dabei wichtig, heißt es in der Pressemitteilung des DGB.

    Burkhard Siebert, Regionsgeschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, referierte über die aktuellen Veränderungen unter dem Titel „Deutschland im Umbruch“. Neben dem Mindestlohn und den sich verändernden Rahmenbedingungen von Arbeit standen die verschiedenen Formen prekärer Beschäftigung ebenso im Fokus wie die politischen Verschiebungen in Deutschland und Europa. Ein Schwerpunkt seines kurzweiligen Vortrags lag bei der Frage der sozialen Gerechtigkeit, insbesondere bei der schleichenden Verarmung weiter Teile der Bevölkerung durch Altersarmut.

    Siebert ließ keinen Zweifel: „Wir brauchen hier dringend eine Korrektur.“

    Die Delegierten erlebten danach einen nachdenklich-optimistischen Kreisvorsitzenden, der auf seine Amtszeit und die geleistete Arbeit zurückblickte: „Wir haben angesichts der Gesamtsituation viel erreicht“, so sein Fazit. Er betrachtete dazu die Arbeit differenziert und hob besonders die Wiedereinführung der Veranstaltung zum Frauentag und die Etablierung der Gedenkveranstaltung am 9. November hervor, welche jeweils mit den örtlichen Partner in den beiden im Kreis noch erhaltenen Synagogengebäuden durchgeführt wird. Die Beteiligung an Aktivitäten gegen die rechtsextreme Szene liege ihm, so Rolf Grüning, besonders am Herzen.

    Sein besonderer Dank galt den hauptamtlich Betreuenden sowie der Gewerkschaft IG Metall, die mit ihrem örtlichen Büro die DGB-Aktivitäten vor Ort tatkräftig und verlässlich unterstütze.

    Grüning als neugewählter DGB Kreisvorsitzender und Regionssekretärin Ortwein dankten den Mitgliedern des alten Kreisvorstand für die konstruktive Zusammenarbeit.

    Bearbeitet von Andreas Köster

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