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    Grünsfeld

    Vorzeigeprojekt in Grünsfeld für eine lebenswertere Gemeinde

    Vorsitzender Alfred Beetz (links) überreicht Bürgermeister Joachim Markert die offizielle Plakette der Leader-Aktionsgruppe Badisch-Franken.
    Vorsitzender Alfred Beetz (links) überreicht Bürgermeister Joachim Markert die offizielle Plakette der Leader-Aktionsgruppe Badisch-Franken. Foto: Ulrich Feuerstein

    Seit geraumer Zeit stehen über 40 Schautafeln in Grünsfeld und seinen Ortsteilen, die Objekte erläutern. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme des Leader-Programms.

    Vorsitzender Alfred Beetz überreichte Bürgermeister Joachim Markert offiziell die Plakette der Leader-Aktionsgruppe Badisch-Franken. Damit ist das Projekt abgeschlossen. "Ein lange gehegter Wunsch geht in Erfüllung", sagte Beetz bei der Übergabe. Durch die Hinweise auf Kulturdenkmale werde die Historie von Grünsfeld erlebbar.

    Tafeln und Texte machten seinen Angaben zufolge auf Denkmale und Sehenswürdigkeiten aufmerksam und vermittelten Aspekte aus Grünsfelds Geschichte. Knapp 30 000 Euro kostete das Projekt. 15 300 Euro wurden vom Regionalentwicklungsprogramm "Leader" finanziert. Zudem beteiligte sich der Kulturverein mit 1000 Euro.

    Einige Sehenswürdigkeiten sind in Privatbesitz

    Beetz sprach von einem "Vorzeigeprojekt". Der Vorsitzende betonte das große ehrenamtliche Engagement: "Die Beschilderung wurde gemeinsam mit Mitgliedern des Kulturvereins und der Stadtverwaltung erstellt."

    Für die Geschichte habe man auf das Wissen der Eigentümer zurückgreifen müssen, da einige Sehenswürdigkeiten in Privatbesitz seien. Die Beschilderung verbessere die Innenentwicklung und trage zudem zu einer lebenswerteren Gemeinde bei.

    Beetz wollte die Beschilderung auch als Beitrag für einen nachhaltigen Tourismus verstanden wissen. Die vorgestellten Objekte ordnen sich ein in die Routenvorschläge des Tourismusverbands "Liebliches Taubertal" für Radfahrer und für Wanderer.

    Corona-Krise wirft die Planungen über den Haufen

    "Viel Herzblut steckt in dem Projekt", fand Markert. Die Beschilderung habe bleibenden Wert. Er habe beobachtet, dass sowohl Einheimische als auch Besucher vor den Tafeln stehenblieben und sich mit den Texten beschäftigten. Hilfreich seien die aufgedruckten QR-Codes, die zusätzliche Informationen über das Internet bereitstellen.

    Die Beschilderung war als Startschuss für einen Reigen von Veranstaltungen zum Jubiläum "700 Jahre Stadtrecht" gedacht. Corona wirft nun die Planungen über den Haufen. Bis auf Weiteres sind alle Veranstaltungen abgesagt. Markert sei zuversichtlich, dass einige Veranstaltungen und Ausstellungen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden könnten.

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