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    Großrinderfeld

    Warum in Großrinderfeld ein zweiter Wahlgang notwendig ist

    Stefan Deckert, Dr. Jörn Engstfeld, Johannes Leibold und Thomas König waren als Kandidaten bei ersten Wahlgang zum Bürgermeister in Großrinderfeld angetreten. keiner erreichte die absolute Mehrheit, sodass in drei Wochen einzweiter Wahlgang nötig ist Foto: Matthias Ernst

    Nach dem ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister von Großrinderfeld gibt es noch keinen eindeutigen Sieger. Keiner der vier Kandidaten bekam die absolute Mehrheit, die zu einer Direktwahl notwendig gewesen wäre. Am besten schnitt Johannes Leibold ab. Der jüngste Kandidat bekam 47,9 Prozent der abgegeben Stimmen. Direkt dahinter rangiert Thomas König. Der Verwaltungswirt bekam 23 Prozent. Dritte wurde Stefan Deckert mit 10,8 Prozent vor Dr. Jörn Engstfeld mit 8,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 70 Prozent erfreulich hoch. Dies zeige die Wichtigkeit der Entscheidung sagte Wahlleiter Dr. Sven Schultheiß bei der Verkündung des vorläufigen Endergebnisses vom Rathausaufgang in Großrinderfeld. Er selbst, obwohl nicht angetreten, kam immerhin auf 198 Stimmen. Trotzdem will er noch nichts von einer Kandidatur beim zweiten Wahlgang wissen. In einer ersten Reaktion zog Dr. Engstfeld seine Bewerbung mit sofortiger Wirkung zurück. Die anderen Kandidaten überlegen noch und wollen mindestens eine Nacht schlafen, bevor sie erklären, ob sie zum zweiten Wahlgang in drei Wochen wieder antreten. Dann reicht allerdings die einfache Mehrheit. Wer dann die meisten Stimmen der vier Ortsteile auf sich vereint ist der neue Bürgermeister von Großrinderfeld. Einen ausführlichen Bericht auch mit weiteren Reaktionen lesen sie in unserer Dienstagsausgabe.

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