• aktualisiert:

    Tauberbischofsheim

    Weihachtsgeschenke für bedürftige Kinder

    Das Bild zeigt (hinten von links) Rebecca Weller und Lehrerin Diana Orthober sowie (vorne von links) Laura Merk und Amelie von der Groeben mit einem Teil der gespendeten Weihnachtspäckchen. Foto: Ulrich Feuerstein

    Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und der Geschenke. Während hierzulande die Gaben meist recht üppig ausfallen, fehlt es Kindern in armen Ländern oft am Nötigsten. Die Aktion „Liebe im Karton“ sammelt Spenden für bedürftige Kinder. Auch das Matthias-Grünewald-Gymnasium machte mit. 120 Kartons wurden an Kinder der Tafelbesucher im Raum Franken übergeben.

    „Unsere Kinder kommen meist aus privilegierten Familien“, sagt Diana Orthober. Die Lehrerin für Englisch und Biologie hat die Aktion am Matthias-Grünewald-Gymnasium (MGG) zusammen mit der Schülermitverantwortung (SMV) organisiert. Ihr Eindruck: „Viele wissen gar nicht, wie gut es ihnen geht.“ Ihr eigener Sohn hat Orthober auf die Aktion aufmerksam gemacht. Begeistert habe er davon berichtet und selber an seiner Schule einen Karton befüllt. Am MGG wollte sie deshalb auch die Aktion durchführen. Gerade in der Vorweihnachtszeit sei es eine schöne Idee, Mitgefühl mit anderen Kindern zu entwickeln.

    „Liebe im Karton“ ist eine Würzburger Weihnachtspäckchenaktion. Rund 30 ehrenamtliche Helfer bereiten seit drei Jahren Kindern in der Vorweihnachtszeit eine Freude. 2016 gingen die Päckchen an Kinder in griechischen Flüchtlingslagern und Roma-Siedlungen. Vor zwei Jahren wurden liebevoll bestückte Weihnachtsboxen an über 1000 Familien über die Tafeln in der Region verteilt. 2018 hat man Kindern in Syrien eine Freude bereitet. In diesem Jahr werden Kinder der Tafelbesucher im Raum Franken bedacht.

    „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Menschen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten“, versichern die Verantwortlichen. Religion und Herkunft spielen ihren Angaben zufolge dabei keine Rolle. Ganz im Gegenteil. „Alles auf diesem Planeten gehört zusammen und keiner ist besser oder schlechter.“

    Am Matthias-Grünewald-Gymnasium stieß die Aktion auf große Resonanz. 120 Kartons wurden abgegeben. „Mit so vielen haben wir gar nicht gerechnet“, erklärt Diana Orthober. Als große Unterstützung habe die SMV sich erwiesen. Die Schülervertretung gründete einen eigenen Ausschuss, um die Aktion durchzuführen. „Wir fanden die Idee so gut, dass wir allen Schülern die Chance geben wollten mitzumachen“, betont Rebecca Weller von der SMV. Anderen etwas zu geben, die nicht so viel haben, hielten sie und ihre Mitstreiter für selbstverständlich.

    „Vor allem die Unterstufenschüler haben mitgemacht“, berichten Laura Merk und Amelie von der Groeben. Jeder Karton sei individuell und liebevoll im Sinne der Aktion befüllt gewesen. Manche seien auch noch mit einem schönen Gruß versehen worden.

    Um den Helfern in Würzburg die Arbeit zu erleichtern, hat die SMV die Kartons kontrolliert. Diana Orthober hat alle nach Würzburg gebracht. 

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!