• aktualisiert:

    TAUBERBISCHOFSHEIM

    Weitere Gelder aus Brüssel

    Aus den Händen von Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL nahmen die Vertreter des Leader-Aktionsgebietes Hohenlohe-Tauber den Zuschussbescheid über die weiteren Finanzmittel der Europäischen Union (EU) für die Umsetzung des Programms in Empfang. Für den verbleibenden Förderzeitraum bis Ende 2020 fließen nochmals 1,18 Mio. Euro nach Hohenlohe-Tauber, um damit Projekte zu fördern, die den Ländlichen Raum in seiner Entwicklung weiter bringen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

    Es war ein gut gehütetes Geheimnis, das hinter den Mauern des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bis zuletzt schlummerte. Wie viele weitere EU-Mittel erhalten die 18 Leader-Aktionsgebiete im Land, um den 2016 begonnen Prozess in der zweiten Tranche von 2018 bis Ende 2020 fortzuführen und weitere Projekte zur Regionalentwicklung fördern zu können?

    Denn im Vergleich zur ersten Tranche, bei der jedes Aktionsgebiet zum Start von Leader gleich viele EU-Mittel für die Umsetzung von Projekten erhielt, mussten sich die 18 Aktionsgebiete in der zweiten Tranche einem Wettbewerb stellen. Die Umsetzungsqualität der lokalen Entwicklungsstrategie und die bisherige Mittelbindung waren wesentliche Merkmale, die über die Höhe der jeweiligen Zuweisung entschieden.

    Hohenlohe-Tauber in Spitzengruppe dabei

    Dass die Umsetzung von Leader im Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber mit Start 2016 bislang gut verlief, zeigt die Höhe der jetzt offiziell zugewiesenen weiteren EU-Finanzmittel der zweiten Tranche. Der Betrag von 1,18 Millionen Euro freute die Vertreter aus dem Leader-Verein und den beteiligten Landkreisen Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Schwäbisch Hall, denn er liegt nur knapp unter dem Maximalbetrag von 1,24 Mio. Euro, den die Siegerregion erhalten hat. „Die erfolgreiche Arbeit des Leader-Vereins Hohenlohe-Tauber sowie der Geschäftsstelle erhielt somit eine positive Bestätigung der EU und des Landes Baden-Württemberg“, so Landrat Dr. Matthias Neth.

    Mit den weiteren EU-Geldern von 1,18 Mio. Euro kann der Prozess im Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber und die Förderung von Projekten zur Entwicklung des Ländlichen Raums fortgeführt werden. Allerdings muss schon jetzt davon ausgegangen werden, dass im weiteren Verlauf bis Ende 2020 der Wettbewerb größer wird, weil die zur Verfügung stehenden Zuschussmittel der EU und des Landes weniger werden. Empfohlen vom Leader-Regionalmanagement wird daher eine frühzeitige Kontaktaufnahme zur Besprechung von möglichen Projektanträgen.

    Weitere Informationen unter: www.leader-hohenlohe-tauber.eu

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!