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    Tauberbischofsheim

    Zwölf junge Pfleger haben Staatsexamen in der Tasche

    Zwölf junge Pfleger haben ihre Ausbildung im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege am Krankenhaus Tauberbischofsheim mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Foto: Christiane Jansen

    Am Montag starteten zehn Gesundheits- und Krankenpfleger ins Berufsleben. Nach dem erfolgreich abgelegtem Staatsexamen im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege am Krankenhaus Tauberbischofsheim beginnt für sie nun der Berufsalltag. Jorreen Becker aus Lauda-Königshofen schloss die Ausbildung mit einer 1,0 ab – bei drei weiteren Absolventen steht auf dem Abschlusszeugnis ebenfalls eine 1 vor dem Komma, wie es in einem Schreiben an die Presse heißt. 

    Norbert Stolzenberger, Leiter des Bildungszentrums, gratulierte den Absolventen bei einer Feierstunde zum Geschafften und wünschte ihnen für ihre Zukunft neben dem nötigen Quäntchen Glück besonders Empathie, Verständnis, Willenskraft, Mut, Durchhaltevermögen, Kreativität und Gottes Segen. „Wer sich auf Wege begibt, betritt unbekanntes Gebiet. Sie alle haben den Schritt gewagt und haben sich auf ihr ganz eigenes Abenteuer Pflegeausbildung eingelassen“, sagte Stolzenberger. „Bewahren Sie sich diesen Teamgeist und das Einfühlungsvermögen für ihr künftiges Tun. Sie können den Pflegeberuf positiv mitgestalten, schwimmen Sie auch mal gegen den Strom, wo es notwendig ist“, appellierte der Leiter des Bildungszentrums.

    Jedes Examen ist etwas Besonderes

    Für Pflegedirektor Holger Kraft ist jedes Examen etwas ganz Besonderes. Man gewinne neue, gut ausgebildete Kollegen hinzu und das sei heute wichtiger denn je. Daher freue er sich besonders, dass vier der ehemaligen Auszubildenden dem Krankenhaus erhalten bleiben und als examinierte Pflegekräfte in Psychiatrie oder Somatik im Oktober mit der Arbeit beginnen. „Seien Sie Anwalt für Ihre Patienten“, so der Pflegedirektor. 

    Auch Thomas Wigant, Regionalleiter der BBT Gruppe, gratulierte den frisch Examinierten: „Sie haben einen tollen Beruf gewählt, in dem Sie den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Ich wünsche Ihnen, dass sich auch während Ihres Berufslebens immer wieder neue Perspektiven öffnen und Sie allzeit mit fachlichem Tun, klarem und ehrlichem Blick für unser höchstes Gut – der Gesundheit – im Einsatz sind“, sagte Wigant.

    Der heilige Christophorus als Andenken

    Für die Reise ins Berufsleben bekamen alle zwölf Examinierten neben Zeugnis und Klassenfoto auch eine Medaille, auf der der heilige Christophorus, Schutzheiliger der Reisenden, abgebildet ist. Ina Wühr und Julian Geiger dankten im Namen aller Absolventen für „unvergessliche drei Jahre und die Erkenntnis: „Dass jedes noch so kleine Thema der Ausbildung wichtig ist und das nicht nur für die Prüfung.“

    Die Absolventen
    Joreen Becker (Lauda-Lönigshofen), Lisa Betzel (Werbach-Niklashausen), Julian Geiger (Grünsfeld-Paimar), Barsha Gurung (Tauberbischofsheim), Larissa Hollandmoritz (Buchen), Anna-Lena Löhr (Walldürn), Magdalena Merkel (Königheim), Katharina Poczatek (Bad Mergentheim), Lara Schubert (Külsheim), Fabienne Väth (Höpfingen), Simon Wosch (Buchen) und Ina Wühr (Grünsfeld).

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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