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    Tauberbischofsheim

    Elf Schlösser und acht Burgen stehen im "Lieblichen Taubertal"

    Das Schloss Weikersheim mit Schlossgarten und Orangerie von oben.
    Das Schloss Weikersheim mit Schlossgarten und Orangerie von oben. Foto: Thomas Weller

    Die Ferienlandschaft "Liebliches Taubertal" zeichnet sich durch ihre kulturelle Geschichte aus. Zwischen Rothenburg ob der Tauber im Süden und Freudenberg am Main im Norden befinden sich elf Schlösser, acht Burgen und mehr als 40 Museen.

    Darüber informiert der Tourismusverband "Liebliches Taubertal" in einer Pressemitteilung. Dazu kommen Gotteshäuser, Brückenheilige, Heiligenfiguren und die Kulturlandschaft. Von Schloss zu Schloss könne beispielsweise eine Kulturreise geplant werden.

    Diese Reise kann mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder im Rahmen von Wanderungen gestaltet werden. Möglich ist es aber auch, Bus und Bahn zu nutzen. "Wenn sich Interessierte vorab etwas informieren, lässt sich leicht ein attraktives Schlösser-Hopping gestalten", sagt Tourismusverband-Geschäftsführer Jochen Müssig.

    Schlösser entlang der Hauptachse

    In Rothenburg ob der Tauber als Ausgangsort steht das Toppler-Schlösschen, ein spätmittelalterlicher Wohnturm, der von Bürgermeister Heinrich Toppler 1388 als Sommerhaus errichtet wurde.

    Mitten in Creglingen befindet sich das Romschlössle, verbunden mit dem ehemaligen herrschaftlichen Garten, in dem heute überwiegend Rosensorten wachsen.

    Ein Höhepunkt ist das Schloss Weikersheim mit dem beeindruckenden Rittersaal und seinem Schlosspark im Versailles-Stil.

    Das Residenzschloss Mergentheim war 300 Jahre Stammsitz der Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ritterordens. Es beherbergt das Deutschordensmuseum mit Mörikekabinett, ein Puppenstubenmuseum sowie das stadtgeschichtliche Museum.

    Im Kurmainzischen Schloss in Tauberbischofsheim befindet sich das Tauberfränkische Landschaftsmuseum. Zum baulichen Ensemble gehört auch der Türmersturm, das Wahrzeichen der Stadt Tauberbischofsheim.

    Aus dem 18. Jahrhundert stammt das Schlösschen mit Schlosspark im Hofgarten Wertheim. Es beherbergt drei Kunstsammlungen: "Gemälde und Aquarelle der Berliner Secession", "Maler des 19. Jahrhunderts aus dem Rhein-Main-Neckar-Raum" und "Porcelaine de Paris".

    Schlösser in den Seitentälern

    Wenige Kilometer von Creglingen entfernt steht das Schloss Waldmannshofen, ein imposantes Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert, das seit 1967 ein Feuerwehrmuseum beheimatet. 

    Schloss Haltenbergstetten hoch über Niederstetten im Vorbachtal ist eine ehemalige Burg, die im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut wurde. Es wird heute privat genutzt.

    Das Wasserschloss in Boxberg-Unterschüpf diente früher unter anderem als Sitz fränkischer Adliger, als Gottesdienstraum, später als Rathaus und Gefängnis sowie heute als Förderschule. Während der Schulzeiten kann der Innenhof besichtigt werden.

    Das ehemalige Bettendorfsche Schloss in Ahorn ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung und wurde 2009 grundlegend restauriert. Es gilt als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.

    Auch das Schloss in Külsheim, eine mittelalterliche Vierecksburg aus dem 13. Jahrhundert, dient heute als Rathaus. Führungen sind auf Anfrage möglich.

    Um ausreichend Zeit zu haben, weist der Tourismusverband auf Übernachtungsmöglichkeiten hin. Dazu verweist er in der Mitteilung auf sein Urlaubsmagazin 2020/21. Darin sind Hotel- und Gastronomiebetriebe sowie Privatzimmer und Ferienwohnungen aufgeführt.

    Informationsmaterial beim Tourismusverband "Liebliches Taubertal" unter Tel.: (09341) 82-5805 und -5806, per E-Mail an touristik@liebliches-taubertal.de oder im Internet unter www.liebliches-taubertal.de

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    Bearbeitet von Jürgen Sterzbach

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