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    Tauberbischofsheim

    Kreis und Schulverwaltung wollen Austausch intensivieren

    Schulamtsdirektorin Bettina Hey und Landrat Reinhard Frank leiteten eine gemeinsame Sitzung von Vertretern des Staatlichen Schulamtes und des Landratsamtes. Beteiligt waren auch die Leiterinnen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in Unterschüpf und Unterbalbach sowie des Sonderschulkindergartens Waldenhausen.
    Schulamtsdirektorin Bettina Hey und Landrat Reinhard Frank leiteten eine gemeinsame Sitzung von Vertretern des Staatlichen Schulamtes und des Landratsamtes. Beteiligt waren auch die Leiterinnen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in Unterschüpf und Unterbalbach sowie des Sonderschulkindergartens Waldenhausen. Foto: Frank Mittnacht, Landratsamt Main-Tauber-Kreis

    Landrat Reinhard Frank und Schulamtsdirektorin Bettina Hey haben sich mit den jeweils zuständigen Dezernats- und Amtsleitungen im Landratsamt zu einem Informationsaustausch getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Der Main-Tauber-Kreis und das Staatliche Schulamt Künzelsau treffen sich seit rund zehn Jahren regelmäßig, um Themen zu erörtern, die beide Behörden berühren. Beschlossen wurde, sich künftig noch regelmäßiger und intensiver auch mittels Videokonferenzen auszutauschen. Auch auf Ebene der einzelnen Aufgabenbereiche sollen regelmäßige persönliche oder virtuelle Arbeitstreffen stattfinden.

    Der Main-Tauber-Kreis ist einerseits Schulträger für die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in Unterbalbach und Unterschüpf, andererseits bestehen vor allem im Rahmen der Eingliederungshilfe und der Jugendhilfe sowie ergänzend bei Gesundheitsthemen zahlreiche Berührungspunkte mit dem Staatlichen Schulamt. Daher nahmen an der Besprechung Sozialdezernentin Elisabeth Krug sowie Schuldezernent Jochen Müssig vom Landratsamt teil. Beteiligt waren auch die Leiterinnen der SBBZ in Unterschüpf und Unterbalbach sowie des Sonderschulkindergartens Waldenhausen.

    Wichtige Themen waren beispielsweise die Personalsituation in den SBBZ, das Verfahren der Zuweisung von Schülerinnen und Schülern an die SBBZ sowie die inklusive Beschulung. Aus dem Bereich des Gesundheitsamtes waren die Umsetzung des Masernschutzgesetzes, die Einschulungsuntersuchung sowie die sonderpädagogischen Gutachten weitere Besprechungspunkte.

    Für das Amt für soziale Sicherung, Teilhabe und Integration waren die Anspruchsfeststellung auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot sowie die Beschulung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien relevant.

    Aus dem Jugendamt wurden Themen wie die Übergangsgruppe und Lerngruppe auf Zeit in Wertheim beziehungsweise Bad Mergentheim besprochen. Dies sind Einrichtungen, die Schüler besonders unterstützen, um eine dauerhafte Beschulung in der Regelschule zu ermöglichen.

    Das Staatliche Schulamt wurde eingeladen, am Forum Jugendhilfe in der Region Heilbronn-Franken teilzunehmen. Dies wurde von Schulamtsdirektorin Hey zugesagt.

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    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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