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    Wertheim

    Landkreis investiert 30 Millionen Euro in Schulsanierung

    Eine Kreistagsdelegation besuchte das Berufliche Schulzentrum Wertheim. Schulleiter Manfred Breuer (zweiter von links) führte die Gruppe durch die Gebäude und das Außengelände.
    Eine Kreistagsdelegation besuchte das Berufliche Schulzentrum Wertheim. Schulleiter Manfred Breuer (zweiter von links) führte die Gruppe durch die Gebäude und das Außengelände. Foto: Frank Mittnacht/Landratsamt Main-Tauber-Kreis

    Eine Kreistagsdelegation hat das Berufliche Schulzentrum Wertheim besucht, um sich über die geplante Sanierung sowie den Neubau eines Werkstatttraktes zu informieren. Für diese Projekte investiert der Landkreis in den nächsten Jahren rund 30 Millionen Euro. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    "Das Berufliche Schulzentrum in Wertheim-Bestenheid wurde 1980 in Betrieb genommen. Seit dieser Zeit hat es keine wesentlichen baulichen Veränderungen, sondern nur eine Erweiterung um vier Klassenzimmer im westlichen Teil des Gebäudes gegeben", sagte Landrat Reinhard Frank. Der Kreistag des Main-Tauber-Kreises hat bereits im Jahr 2016 die Landkreisverwaltung mit der Vorbereitung der Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums Wertheim beauftragt.

    Schulgebäude ist nicht mehr bedarfsgerecht

    Amtsleiterin Gertraud Stumpf-Virsik vom Amt für Immobilienmanagement des Landratsamtes informierte über die geplante Sanierung, Schulleiter Manfred Breuer führte die Kreistagsdelegation durch das Gebäude und über das Außengelände. In den vergangenen Jahren wurden Bereiche der Schule aufgelöst und in provisorische Klassenräume umgewidmet. Das Schulgebäude ist der Pressemitteilung zufolge hinsichtlich seines heutigen Flächenzuschnitts und der zum Teil zweckentfremdeten Raumnutzung nicht mehr bedarfsgerecht.

    Ein Gutachten belegte demnach, dass die Infrastruktur dort komplett ausgetauscht werden muss. Die Heizungs-, Strom-, Wasser- und Abwasserinfrastruktur muss neu installiert werden. Die bisherigen Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sind nach rund 40-jähriger Nutzung und gestiegener Inanspruchnahme verbraucht.

    Energieeinsparung von 61 Prozent

    Durch die energetische Sanierung soll eine Energieeinsparung von rund 61 Prozent erreicht werden. Zudem sollen Schadstoffe zwischen Gebäudehülle und Fassade entfernt und das bestehende Belüftungsproblem gelöst werden. Auch die bisher nicht vorhandene Barrierefreiheit des Gebäudes soll hergestellt und Brandschutzaspekte berücksichtigt werden.

    Die Bauzeit beträgt laut Mitteilung voraussichtlich drei Jahre. Bereits in diesem Herbst sollen die Arbeiten mit der Errichtung des Werkstattgebäudes beginnen. Während der Bauphase werden Klassenräume in ein Container-Dorf verlegt, das auf einer freien Fläche neben dem Schulzentrum eingerichtet wird.

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    Bearbeitet von Lisa Marie Waschbusch

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