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    Tauberbischofsheim

    Neun Leader-Projekte für die Region Badisch-Franken

    Neun weitere Projekte stärken die LEADER-Region Badisch-Franken. Deren Gebietskulisse erstreckt sich über 11 Kommunen im Neckar-Odenwald- und 11 Kommunen im Main-Tauber-Kreis. 
    Neun weitere Projekte stärken die LEADER-Region Badisch-Franken. Deren Gebietskulisse erstreckt sich über 11 Kommunen im Neckar-Odenwald- und 11 Kommunen im Main-Tauber-Kreis.  Foto: LEADER Badisch-Franken

    Der Auswahlausschuss der Leader-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch-Franken hat neun Projekte beschlossen. Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von rund 330 000 Euro, davon rund 285 000 Euro EU-Mittel, beantragt, wie es im Presseschreiben heißt. Das Leader-Förderprogramm sei einer der wichtigsten Fördertöpfe für ländliche Entwicklung, so 1. Vorsitzender Alfred Beetz.

    Vier private und fünf öffentliche Projektträger dürfen sich über einen Zuschuss freuen: In Dittigheim wird der Rathausplatz umgestaltet , um ihn zu einem reizvollen Dorftreffpunkt für Jung und Alt zu machen.

    Der Rinschheimer Gemeindesaal wird von den Rinschheimer Vereinen ausgebaut und erhält u.a. eine moderne Küche. 

    Orte des Glücks

    Außerdem werden gebietsübergreifend „Orte des Glücks“ geschaffen: An unterschiedlichen Standorten mit jeweils einmaliger Lage und Aussicht werden Liegesofas entlang von Rad- und Wanderwegen aufgestellt. 

    In Mudau-Steinbach wird ein altes Wohnhaus zu einem Seminarzentrum umgebaut. Der private Antragsteller möchte zukünftig dort dem angrenzenden Hochseilgarten eine Möglichkeit bieten, unter anderem wetterunabhängig Seminare für „Teambuilding“ anzubieten. 

    Die Merchinger Kirche erhält eine moderne und auf die Kirchengröße angepasste Orgel. So können bald auch Konzerte angeboten werden und das immaterielle Kulturerbe „Orgelspiel“ bleibt erhalten.

    In Oberwittstadt wird der Spielplatz erweitert. Die Stadt Ravenstein stellt Spielgeräte auf, die auch für ältere Kinder geeignet sind.

    Altes Gasthaus wiederbeleben

    Der Kultur- und Heimatverein Unterneudorf setzt sich für die Zukunft des kleinen Buchener Stadtteils Unterneudorf ein. Mit der bezuschussten multimedialen Ausstattung wird es nun auch möglich sein, im ehemaligen Schulhaus kostenfrei im Internet „zu surfen“ und verschiedenste Vereinsangebote zu optimieren sowie digital zu gestalten. Außerdem sollen die Räume neu gestaltet werden.

    Ein privater Antragsteller möchte in Königheim ein altes Gasthaus „revitalisieren“.

    "Man kann nur das schützen, was man kennt“ ist das Motto des  Projekts der Gemeinde Großrinderfeld. In ehrenamtlicher Arbeit wurden um Großrinderfeld historische Kleindenkmale wie Grenzsteine erfasst. Nun soll die Geschichte und Bedeutung dieser Denkmale mittels bezuschusster Beschilderung auch einem größeren Publikum bekannter gemacht werden.

    Bis Mitte August können noch Projektideen bei der Geschäftsstelle eingereicht werden, sagt Leader-Vorsitzender Beetz, allerdings neige sich die Förderperiode 2014-2020 dem Ende zu und es werde nur noch sehr wenige Möglichkeiten geben, Fördermittel zu bekommen. Die Restmittel werden in einen Landestopf überführt. Zugelassen werden umsetzungsreife Projekte, die eine Mindestfördersumme von 5000 Euro binden und die maximalen Nettokosten von 600 000 Euro einhalten.

    Informationen zum Regionalentwicklungsprogramm Leader 2014-2020 erteilt die Geschäftsstelle, Obere Vorstadtstraße 19, 74731 Walldürn, Tel.: (06281) 5212-1397 und -1398 oder unter www.leader-badisch-franken.de

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    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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