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    Tauberbischofsheim

    Rettungsschirm für Reisebusunternehmen

    Das Landeskabinett hat am Dienstag den Rettungsschirm für die Reisebusunternehmen in Baden-Württemberg in Höhe von 40 Millionen Euro beschlossen. CDU-Landtagsabgeordneter Wolfgang Reinhart erläutert in einer Pressemitteilung: Um flächendeckende Insolvenzen zu vermeiden ist es erforderlich, den wirtschaftlich besonders betroffenen Unternehmen im Bereich der Bustouristik, zusätzlich zu den bereits bestehenden Bundes- und Landeshilfen, eine einmalige Zuwendung zur Überbrückung eines weiterhin bestehenden Liquiditätsengpasses zu gewähren. Hierbei soll den Unternehmen zur Überbrückung eines bestehenden Liquiditätsengpassens ein einmaliger Zuschuss, zweckgebunden pro Reisebus in Höhe von bis zu 18 750 Euro aus Landesmitteln gewährt werden.

    Grundvoraussetzung für diese zusätzliche Landesförderung ist ein weiterhin bestehendes Liquiditätsproblem der jeweiligen Unternehmen, das durch Testat von Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu bestätigen ist. Die Abwicklung der Stabilisierungshilfe für Unternehmen im Bereich der Bustouristik soll durch die L-Bank realisiert werden.

    Derzeit sind in Baden-Württemberg rund 2100 Reisebusse zugelassen. Es werde von bis zu 400 Antragstellern ausgegangen, so Reinharts Mitteilung.

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    Bearbeitet von Andreas Köster

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