• aktualisiert:

    Tauberbischofsheim

    Soforthilfen für gemeinnützige Vereine

    "Die Vereine, die im Bevölkerungsschutz wirken, waren von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen besonders betroffen". Auf der einen Seite seien Veranstaltungen ausgefallen, mit denen diese Vereine Einnahmen generieren könnten, auf der anderen hätten gerade die im Bevölkerungsschutz mitwirkenden Vereine wichtige ehrenamtliche Unterstützung während der Pandemie geleistet und leisteten diese weiterhin.

    Um den Vereinsbetrieb aufrechtzuerhalten, sei Unterstützung nötig. Entsprechendes gelte auch für die anderen Vereine im Zuständigkeitsbereich des Innenministeriums, schreibt der Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Baden-Württemberg, Wolfgang Reinhart in einer Pressemitteilung zum beschlossenen Corona-Hilfsprogramm für Vereine im Bevölkerungsschutz.

    Die Landesregierung habe sich im Mai auf ein Corona-Hilfsprogramm verständigt, das als eine Komponente unter anderem Hilfen für Vereine von 10 Millionen Euro im Geschäftsbereich des Innenministeriums vorsieht. Die Umsetzung des Programmes erfolge im Rahmen einer durch das Innenministerium zu erlassenden Richtlinie.

    Leistungsempfänger seien insbesondere die Landesverbände der im Katastrophenschutz mitwirkenden oder im Landesbeirat für den Katastrophenschutz vertretenen Organisationen, auch für die unter ihrem Dach organisierten Vereine. Darunter fielen neben den unmittelbar im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen insbesondere auch der Landesfeuerwehrverband und die THW-Landeshelfervereinigung Baden-Württemberg.

    Leistungsempfänger könnten weiter Vereine in Baden-Württemberg aus dem Geschäftsbereich des Innenministeriums sein, deren Vereinszweck auf gemeinnützige Vereinstätigkeit gerichtet sei. Darunter fielen beispielsweise der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Vereine, deren gemeinnützige Tätigkeit auf Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa gerichtet ist.

    Die Höhe der Unterstützungsleistungen orientiere sich an den glaubhaft versicherten Einnahmeausfällen bzw. Liquiditätsengpässen, die in ursächlichem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen und im ersten Halbjahr 2020 entstanden seien, sofern sie zur Existenzsicherung notwendig sind.

    Ziel der Förderung sei deshalb, die Vereine so zu unterstützen, dass der Vereinsbetrieb aufrecht erhalten werden kann, damit deren gemeinwohlförderndes Wirken auch in Zukunft gesichert ist, so der Zweck des Hilfsprogramms.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Tauber-Newsletter!

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!