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    Tauberbischofsheim

    Touristisches Leben kehrt ins "Liebliche Taubertal" zurück

    Ein Selbstporträt von Tilman Riemenschneider im Marienaltar der Herrgottskirche in Creglingen: Bedeutende Kunstwerke im Taubertal zu besuchen, ist jetzt wieder möglich. Die Abstands-und Hygieneregeln infolge der Corona-Beschränkungen sind dabei zu beachten.
    Ein Selbstporträt von Tilman Riemenschneider im Marienaltar der Herrgottskirche in Creglingen: Bedeutende Kunstwerke im Taubertal zu besuchen, ist jetzt wieder möglich. Die Abstands-und Hygieneregeln infolge der Corona-Beschränkungen sind dabei zu beachten. Foto: Peter Frischmuth

    Das "Liebliche Taubertal" bereitet sich laut einer Pressemitteilung auf die Rückkehr des touristischen Lebens vor. Ein Aufenthalt könnte mit der Besichtigung von Werken bedeutender Künstler verbunden werden.

    Das "Liebliche Taubertal" von Rothenburg ob der Tauber bis Freudenberg am Main sei mit seiner naturbelassenen Landschaft sowie seinen prächtigen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten ein herausragender Kulturraum, heißt es in der Mitteilung des Tourismisverbands. Besonders Kunst- und Geschichtsliebhaber finden eine Fülle von kulturellen Schätzen.

    Kunstwerke großer Meister

    Neben den Burgen, Schlössern, Klöstern, Kirchen und Museen gehören die Kunstwerke von international bekannten Künstlern wie Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann und Matthias Grünewald dazu. Hinzu kommen wertvolle Zeugnisse von regionalen Künstlern, beispielsweise von Thomas Buscher, Friedrich Herlin oder Johann Adam Remele.

    In der Broschüre "Kunst und Kultur im Taubertal" sind unter anderem Riemenschneiders Altäre in der St.-Jakobskirche in Rothenburg oder in der Herrgottskirche in Creglingen beschrieben. Ebenso geht das Heft auf die Stuppacher Madonna im gleichnamigen Teilort von Bad Mergentheim oder auf Neumanns Tauberbrücke in Tauberrettersheim ein.

    Ausflüge gut vorbereiten

    Ein besonderes Juwel in dieser Aufzählung ist Kloster Bronnbach, das im Josephsaal die Werke von Johann Adam Remele präsentiert. Zu nennen sind auch Balthasar Katzenberger, der Deckenmaler von Schloss Weikersheim, oder Thomas Buscher, der Akzente im sakralen Bereich setzte, sowie die Urpharer Meister in der Jakobuskirche und die Burg Gamburg mit ihren Malereien.

    Aufgrund der nach wie vor bestehenden Kontaktbeschränkungen sollte jeder Ausflug vorbereitet werden, sagt Geschäftsführer Jochen Müssig: "Zur Vorbereitung empfehlen wir, sich entsprechend zu informieren und die jeweiligen Öffnungszeiten zu erfragen." Hierzu bietet die Broschüre "Kunst und Kultur im Taubertal" einen Leitfaden.

    Informationen beim Tourismusverband "Liebliches Taubertal" unter Tel.: (09341) 82-5805 und -5806 sowie per E-Mail an touristik@liebliches-taubertal.de und im Internet unter www.liebliches-taubertal.de

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    Bearbeitet von Jürgen Sterzbach

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