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    Hohenroth

    110 Hortplätze geplant

    Dieser Teil der alten Edmund-Grom-Volksschule soll in einen Hort mit 110 Plätzen umgebaut werden. Foto: Brigitte Chellouche

    Aktuell bietet die Gemeinde Hohenroth in Kooperation mit der gfi Schweinfurt eine Mittagsbetreuung für Grundschulkinder der Edmund-Grom-Volksschule an. Diese wird gut angenommen. Da sich jedoch die Gebäudelandschaft  mit dem Neubau der Edmund-Grom-Volksschule ändert und durch Planungen der Bundesregierung auf einen Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung im Grundschulalter ein Hort unumgänglich wird, beschloss der Gemeinderat 110 Hortplätze als bedarfsnotwendig anzuerkennen.

    Der Hort muss im zeitlichen Zusammenhang mit den Neubau der Schule gesehen werden und ist frühestens ab dem Jahr 2023 denkbar. Als Standort des Horts ist das noch stehende Gebäude der alten Schule vorgesehen, das saniert wird. Darin befinden sich Räume für die Schüler im Obergeschoss, im Untergeschoss ist Platz für eine Mensa, die dann auch von den Schülern genutzt wird, die Küche und ein Raum für Senioren.

    Vorschlag fand Gefallen

    Erfreut über den Vorschlag von stellvertretendem Bürgermeister Erwin Kruczek zeigten sich alle Gemeinderäte, den Platz vor dem neuen Gebäude mit Tagespflege, unterhalb der Kirche, in der Johanns-Klöhr-Straße, Urbanusplatz zu benennen. Dem stimmte das Gremium zu.

    Eine Formsache war die Ergänzung der Geschäftsordnung bezüglich Erweiterung der Entscheidungskompetenzen des Bürgermeisters für die Maßnahme "Neubau Edmund-Grom-Schule". Die Wertgrenze von 14 000 Euro wurde auf 50 000 Euro angehoben.

    Was macht ein Quartiermanager?

    Ferner war Nathalie Langer aus Rannungen eingeladen. Sie erklärte den Gemeinderäten die Arbeit eines Quartiermanagers. Langer ist seit zwei Jahren in Rannungen als Quartiermanagerin tätig. Hohenroth zieht in Erwägung, auch einen Quartiermanager einzustellen. Er soll sich hauptsächlich um die Anliegen der Senioren kümmern, aber auch insgesamt alle Menschen in der Gemeinde zusammenführen.

    Aus nicht öffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Georg Straub bekannt, dass der Regenwasserkanal in der Jahnstraße für 170 000 Euro hergestellt wird. Die Hofbefestigung des ehemaligen Bauhofes wird mit einer reduzierten Asphaltschicht ausgeführt.

    Energetische Sanierung des Bürgerhauses

    Für die energetische Sanierung des Bürgerhauses wird die Firma Katzmann, Hohenroth, die Gerüstarbeiten (6 400 Euro) und die Putz-, Trockenbau- und Malerarbeiten (26 000 Euro) durchführen. Die Firma Burger, Steinach, die Erd-, Maurer- und Betonarbeiten (13 500 Euro), die Firma Baumeister, Bischofsheim, die Zimmerarbeiten (4 000 Euro), die Firma HAGA, Hofheim, die Metallbauarbeiten (21 100 Euro), die Firma Heusinger, Bad Königshofen, die Holzfenster (39 000 Euro), die Firma Fritzges, Bastheim, die Fliesenarbeiten (10 600 Euro), die Firma Wolf, Münnerstadt, die Schreinerarbeiten (13 200 Euro), die Firma Weiß, Bad Neustadt, die Heizung-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten (27 600 Euro), die Firma Kess, Sulzfeld, die Elektroinstallation (11 400 Euro) und die Firma HIRO LIFT, Bielefeld, die Aufzugsanlage (22 000 Euro).

    Diskussion um Mobilfunkmast

    Ein längere Diskussion zog die Errichtung eines Mobilfunkmastes in Leutershausen, gegenüber dem Sportheim, neben dem Grünabfallplatz nach sich. Dazu waren auch einige Bürger von Leutershausen erschienen. Dritter Bürgermeister Christoph Herbert vertrat deren Meinung und wies darauf hin, dass der Standort des geplanten Mastes zu nahe an den Wohnbebauung von Leutershausen liegt, zwischen 160 Metern bis 200 Meters Entfernung zur Bergstraße. Die Bürger befürchten eine intensive Strahlung und eventuelle Gesundheitsschäden. Jeder wisse, dass man grundsätzlich mit Mobilfunkstationen leben muss, wenn man Handys benutzen möchte, so Herbert. Doch dies sei entschieden zu nah. Als Alternativstandort schlug er den Wald-Boden-Info-Park vor. Dort würde der Abstand zu den Orten überall 1,5 Kilometer betragen. Bürgermeister Georg Straub konnte die Sorgen verstehen, betonte jedoch, dass Vodafone einen Standort auf Brender Gemarkung einige Meter neben dem von der Gemeinde Hohenroth angebotenen Standort ins Auge gefasst habe. Man habe Vodafone jedoch auf Hohenröther Gebiet locken können, so dass die Gemeinde die Möglichkeit der Einflussnahme habe.

    Aufgrund der Sorgen der Bürger versprach der Bürgermeister, sich mit der VG dafür einzusetzen, dass man gemeinsam mit Vodafone einen praktikablen Standort für den Mobilfunkmast suchen werde, der eine größere Entfernung von Leutershausen, Windshausen und Hohenroth aufweist und gleichzeitig die gewünschte Abdeckung gewährleistet.

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