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    HASELBACH

    42. Missio-Camp startet

    Am Freitag startet das Missio-Camp. Es wird bis zum 5. August dauern. Stefan und Anke Schroth laden in diesem Jahr unter dem Motto „Unglaublich, aber wahr“ zur 42. Auflage ein. Foto: Marion Eckert

    „Missio-Camp, das sind bis zu zehn Tage Gemeinschaft und einzigartige Begegnungen und Veranstaltungen. Bibelarbeit, ein umfangreiches Sport-und Freizeitangebot, spannende Verkündigung und ein umfangreiches Konzertprogramm werden auch diesem Jahr wieder das Missio-Camp prägen“, laden Anke und Stefan Schroth ein: Vom 27. Juli bis 5. August findet das 42. Missio-Camp statt.

    Was ehemals als Jugendcamp begann, ist heute ein offenes, missionarisches Mehrgenerationen-Camp. Doch das Ziel hat sich nicht verändert: das Evangelium in zeitgemäßer Weise zu verkünden. „Daneben wollen wir Orientierung zu aktuellen Fragen unserer Zeit geben und eine sinnvolle und kreative Freizeitbeschäftigung während der Sommerferien bieten.“

    Zum Missio-Camp kommen jedes Jahr viele Besucher aus der Umgebung, aber auch aus ganz Deutschland und dem Ausland. Die Teilnehmer müssen sich nicht anmelden und können spontan über ihr Kommen und Gehen entscheiden.

    Das Programm reicht von den verschiedenen Themenangeboten am Vormittag über die vielfältigen Kreativ- und Musikworkshops und die Sportangebote am Nachmittag bis hin zu den Großveranstaltungen und Konzerten am Abend.

    Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, welche Angebote er wahrnehmen möchte.

    Für Anke und Stefan Schroth ist es in diesem Jahr ein ganz besonderes Missio-Camp. Der Brand im November vergangenen Jahres hätte um ein Haar die ganze Missio-Camp-Infrastruktur, die Übernachtungs- und Versammlungszelte vernichtet. „Ohne die Zeltstadt wäre es nicht mehr möglich gewesen, das Missio-Camp zu veranstalten.

    Zelte beim Brand verschont

    Unglaublich, aber wahr: Trotz des verheerenden Feuers wurden die Zelte alle verschont“, erinnerten sich Schroths an diese Bewahrung. Und noch mehr: Die Versicherung übernahm nicht nur die Reinigung und das Imprägnieren der Zelte, sondern diese Arbeiten fielen auch noch in Zeit des Zeltaufbaus, sodass den Missio-Camp Mitarbeitern viel Arbeit erspart wurde.

    „Wir sehen darin ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere missionarische Arbeit weitergehen und das Missio-Camp fortgeführt werden soll.“

    Stefan Schroth wünscht sich, dass auch die Camp-Besucher diese Dankbarkeit spüren, dass das Missio-Camp die Ohren und Herzen für Gottes Wort und Wirken öffnet und Glauben wirklich spürbar wird. Denn wer kenne die Situation nicht, dass man eine schier unglaubliche, aber wahre Geschichte erlebt und weitererzählt und die Erfahrung macht, dass keiner sie glauben möchte. „Zum Beispiel eine Gebetserhörung. Oder ein Wunder, das genau zur richtigen Zeit stattgefunden hat. Ein Mensch oder ein Engel, der plötzlich an der Seite stand. Wir erleben Dinge, die für andere Menschen vielleicht unglaublich oder nicht glaubwürdig erscheinen. Ob unser Gegenüber diese Geschichte glaubt oder nicht, hängt von unserer Glaubwürdigkeit und von der Beziehung ab, die wir zu diesem Menschen haben“, erklärte Stefan Schroth die Hintergründe des Mottos.

    Man muss nicht perfekt sein

    In der Bibel finden sich viele Geschichten, die unglaublich, aber wahr sind. Gott sucht sich immer wieder Menschen, die nicht perfekt sind, um mit ihnen Unglaubliches zu tun und seinen Plan zu erfüllen. Gottes Geschichte mit den Menschen: Unglaublich, aber wahr.

    Anke Schroth stellte im Gespräche die heraus ragenden Programmpunkte vor. Höhepunkte sind zweifelsohne die abendlichen Konzerte. Am Eröffnungsabend wird die Band „Könige & Priester“ spielen, eine Jugendband die für ihre überkonfessionellen Jugendgottesdienste deutschlandweit bekannt ist.

    Ein besonders Anliegen ist es Anke Schroth, auf Yassir Eric hinzuweisen: Er wird am Abend des 1. August über sein Leben und seinen Wandel vom militanten Islamist, Juden- und Christenhasser hin zum Christen und Brückenbauer zwischen den Kulturen sprechen.

    Konzerte

    Mit einem besonderen Konzert wird der letzte Abend das Missio-Camp beschließen. Albert Frey wird erneut beim Missio-Camp zu Gast sein. Seine ökumenisch ausgerichteten Songs und CDs prägen eine neue deutschsprachige Musikkultur in vielen Gemeinden.

    Die Referenten beim Missio-Camp 2018 sind mit Armin Trauernicht (27. bis 29. Juli) und Martin Schmid (30. Juli) zwei bekannte Prediger. Neu im Missio-Camp sind Daniela Mailänder (31. Juli bis 2. August) und Tobias Schöll (3. bis 5. August).

    Das genaue Programm ist unter www.missio-camp.de einzusehen. Außerdem wird es vom Abendprogramm wieder einen Live-Stream geben, der auch über die Seite zu erreichen ist.

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