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    Wegfurt

    Abschlussparty: Bürgerinitiative UmWeg  Wegfurt löst sich auf

    Mit einer Präsentation der vielen Aktionen zur Ortsumgehung Wegfurt wurde bei einer Abschlussparty in der Geisfürsthalle die Bürgerinitiative UmWeg aufgelöst. Der Kern der Mannschaft von links: 2. Bürgermeister Egon Sturm, Hans Vorndran, Norbert Baier, Andreas Griebel, Stefan Zimmermann, Benjamin Lenhard mit Sohn Ludwig, Helga Stoffel, Dietmar Sturm und Klaus Kleinhenz. Foto: Manfred Zirkelbach

    "Es ist vollbracht. Der Verkehr rollt nicht mehr durch unser Dorf“. Andreas Griebel, der Sprecher der Bürgerinitiative Umweg begrüßte die Wegfurter in der Geisfürsthalle zur letzten Aktion in Sachen Umgehungsstraße mit überschwänglicher Freude. Viele Wegfurter waren gekommen, um noch einmal den Erfolg der Initiative zu feiern. Vor acht Wochen wurde die Umgehungsstraße nach elf Jahren Vorbereitung, Planung und Bau dem Verkehr übergeben.

    Viel Material hat sich in all den Jahren angesammelt. Die Initiative gab einen umfangreichen Rückblick seit ihrer Arbeitsaufnahme im Jahre 2008, hatte Stellwände mit den Darstellungen und Beschreibungen über entscheidende Stationen aufgestellt und hatte das gesamte gesammelte Informationsmaterial mit den Hinweis- und Protestschildern quer durch die Geisfürsthalle anschaulich aufgestellt.

    Es sei ein langer und steiniger Weg gewesen, resümierte Andreas Griebel, der seinen Mitstreitern von der Initiative höchste Motivation und Engagement attestierte. Doch alle Mühen hätten sich letztendlich gelohnt, auch wenn viel Kraft und Energie aufgewendet werden mussten.

    Das waren die Macher

    Namentlich bedankte er sich bei seinen engsten Mitstreitern, dem 2. Sprecher Klaus Kleinhenz, dem 2. Bürgermeister Egon Sturm, weiterhin den Mitgliedern im engsten Kreis Maria Grillmeier, Josef Söder, Alfred Thalheimer, Norbert Baier, Helga Stoffel, Georg Seiffert, Benjamin Lenhard, Hans Vorndran und Stefan Zimmermann. Griebel erinnerte auch an die segensreiche Arbeit von Rudi Lenhard und Engelbert Fries, welche sich ebenfalls jahrelang ungemein engagierten, den Tag des Erfolges aber leider nicht mehr erleben durften.

    Griebel erinnerte an die ersten Aktionen im Jahre 2008. Mit einer Verkehrszählung und einer Unterschriftensammlung sei man damals erstmals an die Öffentlichkeit getreten. Insgesamt wurden 66 Aktionen gestartet. 86-mal hat man sich zu Besprechungen getroffen. Von der ersten Aktion an habe die Initiative aus der gesamten Bevölkerung Unterstützung erhalten. Das habe bei den Entscheidungsträgern, sowohl im Staatlichen Bauamt, als auch in den Ämtern und Ministerien in Würzburg, München und Berlin beeindruckt.  Der Wahlspruch „Gemeinsam sind wir stark und können viel für unser Dorf erreichen“, habe sich in all diesen Jahren bewährt. Die Dorfgemeinschaft habe Fantastisches geleistet. Dafür könne er nur seinen allergrößten Respekt und sein tiefe Dankbarkeit aussprechen.

    Wie zwei Lokomotiven

    2. Bürgermeister Egon Sturm erinnerte an die Beharrlichkeit der Initiative um ihre beiden Sprecher, welche in keiner Phase das große Ziel aus den Augen verloren, auch bei Rückschlägen nicht zurückgewichen wären, sondern mit Sachlichkeit überzeugt hätten. Fairness und Verlässlichkeit sei zu einem rechten Markenzeichen geworden. Andreas Griebel und Klaus Kleinhenz hätten ähnlich zweier Lokomotiven den Zug der Dorfgemeinschaft angeführt. Die Dorfgemeinschaft sei in dieser Zeit noch einmal gewachsen.

    Mit diesem Abend, so Andreas Griebel abschließend, werde nun das Kapitel Bürgerinitiative Umweg mit deren Auflösung abgeschlossen. Allerdings ließ er offen, inwieweit  sich eine weitere Gruppe zusammenfinden könne, um verschiedene wichtige Projekte im Dorf in der Zukunft zu unterstützen.

    Stefan Zimmermann hatte aus vielen Bildern und Videoaufzeichnungen eine bemerkenswerte Präsentation zusammengestellt, die interessiert und manchmal auch amüsiert von den vielen Gästen betrachtet wurde.

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