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    HASELBACH

    Albert Frey, der Jesus Freak begeisterte

    Albert Frey ist für seine moderne Lobpreismusik bekannt. Beim Missio-Camp stand er auf der Bühne mit neuen Songs und mit Klassikern.
    Albert Frey ist für seine moderne Lobpreismusik bekannt. Beim Missio-Camp stand er auf der Bühne mit neuen Songs und mit Klassikern. Foto: Marion Eckert

    Der letzte Abend des Missio-Camps bot mit Albert Frey einen besonderen Höhepunkt für alle Lobpreisfans. Ist Albert Frey doch einer der bekanntesten Lobpreis-Songwriter der modernen christlichen Musikszene. Vor einigen Jahren war er bereits schon einmal im Camp zu Gast, damals gemeinsam mit seiner Frau Andrea, die derzeit ein Sabbatjahr genießt.

    Die Anbetung Jesus stand im ersten Programmteil im Vordergrund. Gleich mit zwei Klassikern startete Frey in sein Programm. „Zwischen Himmel und Erde“, ein Song, der es in sich hat, der die Bedeutung Jesus für die Welt in kraftvolle Zeilen fasst. „Zwischen Himmel und Erde hängst du dort. Wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort, wo sich Himmel und Erde trifft in dir.“

    Weiter ging es mit „Anker in der Zeit“ und den Zeilen: „Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit. Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit.“ Von der ersten Note an sang das Publikum begeistert mit. In vielen Gemeinden und bei Lobpreisfesten wurden diese Songs, die 2002 und 2004 veröffentlicht wurden, schon zig mal gesungen, doch sie gemeinsam mit Albert Frey zu singen, brachte ein Gänsehautfeeling in das Missio-Camp. Auch Albert Frey war begeistert von der Atmosphäre im Missio-Camp: „Hier ist ein geistlicher Boden bereitet.“

    Weiter ging es mit Songs, die Jesus Ehre und Anbetung in den Mittelpunkt stellten. Nachdenkliche Songs, die einladen tiefer zu sehen und zu fühlen, die mit immer neuen Worten und Melodien versuchen ein Teil dieses Gottes zu beschrieben. Es sind Songs, die auch Einblick in die Glaubenstiefe des Ehepaars Frey geben. Seit 1982 widmet sich Albert Frey dem Lobpreis. „Damals war ich 18 Jahre alt und übergab Jesus mein Leben.“ Auch wenn sich die glühende Begeisterung heute anders anfühle, wenn mehr Tiefe und Nachdenklichkeit hinzu gekommen sei, Frey bekannte: „Ich bin noch immer Jesus-Freak.“

    Tiefer, schärfer, klarer und reifer könne in der zweiten Lebenshälfte geglaubt, gelebt und geliebt werden, lud er die Zuhörer ein, den eigenen Glauben und das eigene Leben zu reflektieren. Bewusst sprach Albert Frey hier die Männer an, die sich oft zurückziehen, funktionieren oder resignieren, die nicht mehr in ihr Herz finden. Nachdenklich wurde es mit dem Song „Sonne steh still“, der sich mit dem Leben in der zweiten Lebenshälfte befasst. „Ich will oft noch so viel, bekomme nicht genug. Aber meine Aufgabe ist es nicht mehr, meine Zeit immer mehr zu füllen, sondern in heiterer Gelassenheit mehr loszulassen.“

    Doch nicht mit Schwere sondern mit Partystimmung endete das Konzert von Albert Frey. Das Publikum hielt es nicht mehr auf den Plätzen. Es wurde gesungen und geklatscht und „die Freiheit der Kinder Gottes“ mit besungen. Zum Abschluss gab es eine Hymne „Für den König“, die noch einmal für Gänsehautfeeling sorgte.

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