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    AUBSTADT

    Alfred Muselmann zu Grabe getragen

    Alfred Muselmann. Foto: Rudolf Merz Rudolf Merz

    Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde am vergangenen Donnerstag der plötzlich verstorbene Alfred Muselmann auf dem Aubstädter Friedhof beigesetzt. Noch einen Tag vor seinem Tode konnte man den Verstorbenen auf dem Sportplatz sehen, als er das Spiel „seines” TSV mitverfolgte. In zahlreichen Vereinen war er vertreten und Gründungsmitglied. Nun übernahmen die Musikkapelle, der Gesangverein und der Solo-Trompeter Adolf Herda das letzte musikalische Geleit.

    Der schwülen Witterung wegen, hatte man die Nachrufe anschließend ins Gotteshaus verlegt. Pfarrer Florian Mucha bezeichnete in dessen Lebenslauf den Verstorbenen in erster Linie als einen Familienmenschen, der gläubig und fürsorglich für die Seinen da gewesen sei. In bewegten Worten schilderte der Geistliche die Stationen, die Alfred Muselmann wichtig gewesen sind. Es war von guten, aber auch von schlechten Zeiten die Rede, in denen auch Krankheit eine große Rolle spielte. Bekannt sei er auch durch sein eisernes Sparen gewesen, das ihm auch beim Hausbau notwendig erschien. In jungen Jahren schon musste er für die Mutter und Geschwister Verantwortung übernehmen.

    Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner rief noch einmal die 22 Jahre in Erinnerung, in denen Alfred Muselmanns Meinung im Gemeinderat sehr geschätzt wurde. Über viele Jahre war er Hausmeister an der Grundschule Milzgrund und Verwalter der Turn- und Festhalle. Hier war er besonders für seine Zuverlässigkeit bekannt.

    Neben seiner Familie war der Verstorbene auch eng und über Jahrzehnte mit dem TSV Aubstadt verbunden. In dieser Zeit hatte Muselmann den Verein nach außen wie nach innen wie kein Zweiter verkörpert. Vorsitzender Herbert Köhler bezeichnete ihn als die „Seele des Vereins“. Mit ihm gehe eine Ära zu Ende. Er erwähnte die beiden Sportplätze und das Sportheim, an dessen Entstehen das Ehrenmitglied Alfred Muselmann maßgeblich beteiligt war. Aber auch als Sportheimverwalter habe er zum finanziellen Aufschwung des Vereins beigetragen. All diese Verdienste hätten ihn zu einem besonderen Mitglied werden lassen. Für die BRK-Ortsgruppe Aubstadt, deren Gründungsmitglied Muselmann war, würdigten Rudi Dieterich und Marion Kegel die jahrzehntelangen Verdienste. Den Wahlspruch dieser Vereinigung „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut” habe der Verstorbene jederzeit beherzigt.

    Um den Verstorbenen trauern seine Ehefrau Maria sowie die vier Töchter mit ihren Familien. Sechs der Enkel und Urenkel trugen den Sarg zu Grabe.

    rum

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