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    Alsleben

    Allerseelen-Andacht im Naturfriedhof

    Mit der Osterkerze voran zog Diakon Engelbert Ruck von der Kirche zum großen Kreuz am Naturfriedhof in Alsleben. Foto: Hanns Friedrich

    "Es liegt an uns, die Hoffnung wach zu halten," sagte Diakon Engelbert Ruck am Allerseelentag am Naturfriedhof St. Ursula in Alsleben. Die Wallfahrtkirche dort ist nach wie vor ohne Stromanschluss und so war das Gotteshaus mit Kerzen erleuchtet. Etwas, das der Feierstunde gerade zum Gedenken der Verstorbenen eine besondere Note gab. Bis auf den letzten Platz war das kleine Gotteshaus besetzt, denn wieder waren zahlreiche Angehörige der Verstorbenen gekommen. 36 Namen der seit dem Allerseelentag 2018 Verstorbenen verlas der Diakon im Rahmen der Gedenkfeier.

    In seiner Ansprache ging er auf die Hoffnung derjenigen ein, die den Tod eines geliebten Menschen verkraften müssen. Wichtig, so Diakon Engelbert Ruck sei es, der Seele Zeit zu lassen. Man sollte Ja sagen zu den Bildern der Vergangenheit, die an schöne Zeit erinnern. Tradition ist es mittlerweile, dass nach der Andacht in der Wallfahrtskirche die Kerzen an der Osterkerze entzündet werden und man in einer kleinen Prozession zum großen Kreuz des Naturfriedhofs zieht. Ein besonderer Ort in den Abendstunden, wenn die Nacht herein bricht. Dann ist für die Angehörigen der Verstorbenen Zeit, zu den Gräbern zu gehen und dort in stillem Gedenken zu verweilen.

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