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    Burglauer

    Altort wird Sanierungsgebiet

    Der Altort von Burglauer wurde zum Sanierungsgebiet erklärt. Dadurch gibt es Möglichkeiten der kostenlosen Beratung bei Sanierung, Neubau und Umbau. Foto: Brigitte Chellouche

    Zur jüngsten Gemeinderatssitzung war VG-Geschäftsstellenleiterin Heike Kaiser erschienen, um den Gremium die Beratungsleistungen in einem Sanierungsgebiet im Rahmen der Städtebauförderung zu erklären. Denn im darauffolgenden Tagesordnungspunkt war die Festlegung eines Sanierungsgebietes mit Satzungsbeschluss gefordert.

    Positiven Einfluss auf die Gestaltung im Ortskern nehmen

    Kaiser sprach über den Hintergrund der Leistungen. Burglauer hat in Zusammenarbeit mit der Regierung von Unterfranken durch ein ISEK Verfahren erste wichtige Grundlagen für eine nachhaltige integrierte Siedlungsentwicklung gelegt. Vor diesem Hintergrund sollen umfassenden Beratungsleistungen zu bestimmten Themen im Sanierungsgebiet angeboten werden. Es wird eine einmalige Förderung pro Objekt geben. Durch die Ausweisung des Sanierungsgebietes will die Gemeinde einen positiven Einfluss auf die Gestaltung im Ortskern nehmen.

    Der Gemeinderat Burglauer hat im Februar das städtebauliche Entwicklungskonzept des Büro Wegener Stadtplanung (Veitshöchheim) beschlossen. Die Stellungnahmen der öffentlichen Aufgabenträger wurden eingearbeitet. Das Sanierungsgebiet "Ortskern Burglauer" wurde förmlich beschlossen. Die Satzung wird mit ihrer Bekanntmachung durch Aushang rechtsverbindlich.

    Aus nicht öffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Kurt Back bekannt, dass für das geplante Sanierungsgebiet ein Gestaltungsleitfaden erstellt wird. Derzeit werden von der VG Angebote von geeigneten Büros eingeholt. Zudem wird dazu ein Sanierungsberater beauftragt. Auch hierzu werden Angebote eingeholt.

    Diskussion um Spielplatz im Ebersbacher Weg

    Eine länger Diskussion entstand zur Aufrechterhaltung des Spielplatzes im Ebersbacher Weg. Bürgermeister Back ist der Meinung, dass die Gemeinde dort keinen Spielplatz benötigt. Es gäbe zwei schöne große Spielplätze in der Gemeinde, die von überall gut zu erreichen seien. Wenn sich die Eltern jedoch einbringen wollen, dann könnten sie das gerne tun. Es stünde jedoch außer Zweifel, dass die Gemeinde für einen solchen Platz haften müsse und der Unterhalt Geld koste. Zudem sei bei einem Kontrollgang ein Zaun gefordert worden. Momentan gäbe es dort nur einen Sandkasten.

    Einig waren sich alle Gemeinderäte, dass die Eltern, die sich diesen Spielplatz so sehr wünschen, auch in die Pflicht genommen werden sollen, z.B. für die Pflege und das Rasenmähen. Man könnte ihn "Platz der Begegnung" nennen, kam ein Vorschlag aus der Runde. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Senioren wäre eine solcher Platz gut.

    Letztlich schlug der Bürgermeister versöhnliche Töne an. "An den Kosten soll es nicht scheitern", sagte er zu den anwesenden Eltern. Und schlug eine Schaukel und eine Rutsche vor. Jedenfalls will er als erstes bei der Kontrollbehörde nachfragen, ob ein "Platz der Begegnung" auch einen Zaun benötigte. Und er werde zur nächsten Sitzung einen Katalog mit Spielgeräten mitbringen, kündigte er an.

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