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    BAD NEUSTADT

    An der Rhön führt kein Weg vorbei

    Der Stand des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege Unterfranken ist nicht weit vom Eingang zu finden. Er gehört zu den „Begrüßungsgärten” der Landesgartenschau. Eine Woche lang waren hier Vereine des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Rhön-Grabfeld vertreten. Foto: Hanns Friedrich

    Sie vertreten hier auf der Landesgartenschau perfekt die Blüten unseres Landkreises“, sagte stellvertretender Landrat Josef Demar bei einem Kurzbesuch am Stand des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rhön-Grabfeld bei den „Willkommensgärten am Belvedere“.

    Unter dem Motto „Nordheim blüht auf“, betreuten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Nordheim mit Gudrun und Gerhard Heurung, Renate und Willibald Mültner von der Holunder-Vermarktung „Rhönwiese“ und Gesundheitspädagogin Birgit Fischer den Stand. Dass der ausgeschenkte Holunder-Blütensirup hervorragend schmeckte, merkte man daran, dass jeder, der von ihm kostete, sofort um einen Nachschlag bat.

    Laut Kreisfachberater Georg Hansul haben die Nordheimer verschiedene Themen ausgewählt: „Erlebenswertes Getreide“, Trachtentanz und „Vom Halm zum Krug“. Außerdem stellen sich an diesem Mittwoch die „Rhöner Fünf“ vor. Dann geht es auch um Rhöner Kräuter: Dazu hat der Kreisverband die Kräuterpädagogin Elisabeth Damm und Hermann Damm eingeladen.

    Georg Hansul blickt auf eine erfolgreiche Woche in Würzburg zurück. Der Stand gehört zu den „Willkommensgärten“ der Landesgartenschau und befindet sich in der Nähe des Eingangs.

    „Hier muss man einfach vorbeikommen. Das zeigen auch unsere Besucherzahlen.“ 115 Mitwirkende der Rhön-Grabfelder Ortsverbände machen mit diversen Aktivitäten auf sich aufmerksam und rühren dabei gleichzeitig die Werbetrommel für Rhön-Grabfeld.

    Ziel ist es, in Würzburg die Besonderheiten des Landkreises darzustellen. „Das ist unseren Vereinen sehr gut gelungen,“ bekräftigt Hansul.

    Er verweist darauf, dass der Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege den neun unterfränkischen Kreisverbänden Schaucontainer zur Verfügung gestellt hat. Sie betreuen diesen Stand je eine Woche. Rhön-Grabfeld ist noch einmal vom 9. bis 15. August auf der Landesgartenschau vertreten.

    Am Freitag und am Wochenende konnten vor allem Produkte des Holunderanbaues aus Nordheim verkostet werden. Dabei war auch Bionade. Auf Initiative des Unternehmens wurden die großen Felder bei Nordheim angelegt.

    Sechs Landwirte der Rhöner-Biogemeinschaft haben sich unter der Bezeichnung „Rhönwiese“ zusammengeschlossen und vermarkten die Holunderprodukte. Die Besucher erfuhren, dass die saftigen Beeren und Blüten aus ökologischem Anbau handverlesen und zu hochwertigen Produkten veredelt werden. Dazu gehören unter anderem der Bio-Holunder-Muttersaft, Holunder Fruchtwein, die fruchtigen Brotaufstriche oder der Bio-Holunderbeer-Blütensirup.

    Gesundheitspädagogin Birgit Fischer berichtete dem stellvertretenden Landrat von ihrem Gesundheitsangebot „Fünf am Tag“. Den fragenden Blick von Josef Demar erläuterte Birgit Fischer: „Ideal sind drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Säfte, Smoothies, Trockenfrüchte und Nüsse gehören ebenfalls zur gesunden Tagesration.“ Jeden Tag wurde etwas anderes geboten. Am Samstag war die Bibelgarteninitiative aus Sondheim gemeinsam mit Vertretern der Kirchengemeinde Irmelshausen in Würzburg, um dort den Bibelgarten in Sondheim, den Franziskusweg an der Thüringer Hütte und den Auferstehungsweg in Irmelshausen zu präsentieren.

    Drei Männer und sieben Frauen verwöhnten die Besucher mit frisch gebackenen Kräuterpfannkuchen. Eine Attraktion war die Vorführung von Anna Wiebe, der man beim Knüpfen eines Fischernetzes über die Schulter schauen konnte. Ein solches Netz hängt im Bibelgarten und symbolisiert die menschenfischenden Jünger.

    Stellvertretender Landrat Josef Demar war vom Stand des Kreisverbandes Rhön-Grabfeld und den Nordheimer Angeboten begeistert. Natürlich stieß man dann mit einem Holuntersaft an: (von links) Kreisfachberater Georg Hansul, Bruno Kraft (Organisationsleiter), Josef Demar sowie (von rechts): Gudrun Heuring, Renate und Willibald Mültner.

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