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    Aubstadt

    Aubstädter Frauen nähen Masken und verschenken sie

    Freiwillige Helferinnen sorgen für Naschschub bei den Schutzmasken.
    Freiwillige Helferinnen sorgen für Naschschub bei den Schutzmasken. Foto: Rudolf Merz

    Ein großes Problem in der Corona-Krise ist die Versorgung mit medizinischem Material – die Nachfrage nach Schutzmasken ist groß wie nie. Deswegen haben bereits viele Privatpersonen und Einrichtungen damit begonnen die Masken einfach selbst zu nähen.

    Auch in Aubstadt haben sich wie in vielen Ortschaften einige ehrenamtliche Helferinnen zusammen getan, um in einer häuslichen Produktion solche Masken herzustellen und sie dann kostenlos der Ortsbevölkerung und denen, die sie brauchen oder auch nicht selbst nähen können, zur Verfügung zu stellen.

    Diese bieten zwar keinen sicheren Schutz davor, sich selbst zu infizieren. Aber sie können einen kleinen Teil dazu beitragen, das derjenige, der sie trägt, keine Menschen ansteckt.

    Ein Zeichen des Respekts

    Für die Näherinnen sind Masken auch ein Zeichen von Respekt – denen gegenüber, die jetzt an den Kassen von Lebensmittelgeschäften, in der Apotheke oder an der Tankstelle weiter arbeiten. Die Masken liegen in "Queißis-Ladeneck” und bei der "Metzgerei Other” aus. Eventuelle Spenden werden einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt.

    Die Näherinnen, die sich selbst im Hintergrund halten wollen, sind kreativ und überlegen gemeinsam, wie sie die Passform optimieren und die Produktion noch beschleunigen können. Dabei tut sich aber ein Problem auf, denn es fehlt an Gummibändern, weniger an Stoff. Wer also Gummibänder zu Verfügung stellen kann, der kann es gerne bei Elke Kolona abgeben, um weitere  Masken nähen zu können.

    Wer hat Gummibänder?

    Freuen würden sich die Näherinnen, wenn sich der Kreis der Freiwilligen noch vergrößern würde. Die Gemeinde Aubstadt hat bei der Ausgabe in einem Begleitschreiben auf die wichtigsten Regeln für den Gebrauch der Masken hingewiesen. Die Maßnahmen wie gründliches Händewaschen und Abstand halten dürften trotzdem nicht vernachlässigt werden.

    Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner begrüßt diese Eigeninitiative. Mit Kreativität und Einsatz leisten die Damen einen wichtigen Beitrag, um ihr Gegenüber zu schützen und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

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