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    Kreuzberg

    Auf dem Kreuzberg: Eine Auszeit tut der Seele gut

    Die Vorbereitungen für den Tag der spirituellen Lieder auf dem Kreuzberg, am Sonntag, 30. Juni, von 16 bis 18 Uhr laufen auf Hochtouren. Thorsten Hein, Gisela Fellenstein, Dagmar Richter und Dörte Willmann haben sich zum Proben getroffen. Foto: Marion Eckert

    Nachzwei Nächten der spirituellen Lieder in den Jahren 2016 und 2018 findet am Sonntag, 30. Juni von 16 bis 18 Uhr erstmals ein Tag der spirituellen Lieder auf dem Kreuzberg statt. Während die Vorgängerveranstaltungen praktisch erst mit dem Sonnenuntergang begannen, endet das Event nun mit diesem. Entsprechend startet der Tag der spirituellen Lieder schon um 16 Uhr.

    Das Open Air für Groß und Klein bei der Kreuzigungsgruppe auf dem Kreuzberggipfel wird von Dagmar Richter (Wechterswinkel) und ihren Freunden gestaltet. Gesungen werden spirituelle Lieder aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Von 16 bis 18 Uhr ist ein spezielles Kinderprogramm vorgesehen, zu dem ausdrücklich Familien mit Kindern aller Altersstufen eingeladen sind.  Es soll ein Tag, eine Veranstaltung werden, bei der alle mitsingen können.

    Mit dabei ist auch Thorsten Hein aus Unterelsbach mit seinem Didgeridoo, er wird den Tag auf dem Kreuzberg eröffnen und zwischen den Beiträgen immer wieder die faszinierenden Töne seines Instrumentes erklingen lassen.

    "Wir wollen gemeinsam in den Abend eintauchen. Eine Auszeit erleben, die der Seele gut tut", erklärt Dagmar Richter. Auch nach dem Kinderprogramm seien die Gäste bei den weiteren Programmpunkten zum Mitsingen eingeladen. Es werden Herzenslieder aus allen Religionen und Kulturen gesungen, die die Kraft des heilsamen Singens erlebbar machen sollen. Nicht umsonst heißt der Titel des Tages "Öffne dein Herz".  

    Chanten ist der gängige Begriff für diese Art des Singens von spirituellen Liedern aus den verschiedenen Kulturen dieser Erde. Songs of the Heart, Lieder des Herzens, Mantras, indianische Kraftlieder oder afrikanische Weisen. Bei den Chants wiederholen sich, im Unterschied zum traditionellen Lied, einfache Melodien und Worte immer wieder und müssen nicht "gelernt" werden. Auch Menschen, die Singen nicht (mehr) gewohnt sind oder von sich sagen "ich kann gar nicht singen", kämen leicht in den für das Chanten typischen entspannten Zustand, in dem man den Eindruck habe, dass es in einem singt, erklärte Richter.

    Lauschendes Singen oder mit dem Herzen singen, seien gute Beschreibungen dafür. Beim Chanten gehe es mehr um den inneren als um den äußeren Klang. Die zumeist kurzen Texte drücken den Respekt vor der Schöpfung aus, besingen die Elemente oder sind einfach Ausdruck von Lebensfreude. Gemeinsames Singen mache Freude, öffne einen Zugang zur Spiritualität und führe Menschen zusammen. Es handelt sich also um ein Mitsingkonzert für Jung und Alt, um die Seele baumeln zu lassen und Herz und Geist zu öffnen. Aber man kann auch einfach nur zuhören und das Klangerlebnis auf sich wirken lassen.

    Mit dabei sind außerdem Dörte Willmann (Wollbach) und Heiko Herbert (Fahr am Main) sowie Andreas Sirlinger. Gisela Fellenstein (Frankenheim) wird den Abend mit Lobpreissongs von Albert Frey und Andrea Adams-Frey bereichern.

    Unterlage, Decke, eventuell Taschenlampe sollten mitgebracht werden. Auch warme Kleidung ist empfehlenswert, denn auf dem Kreuzberggipfel kann es auch im Hochsommer in den Abendstunden recht kühl werden. Eine Bestuhlung ist nicht vorhanden, bewirtet wird ebenfalls nicht. Bei schlechtem Wetter wird ein verkürztes Programm in der Klosterkirche durchgeführt. Der Eintritt ist frei.

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