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    Bad Neustadt

    Auf in die nächste Runde

    Seit 2015 bilden die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld die "Gesundheitsregionplus Bäderland Bayerische Rhön". Ende 2019 beschlossen beide Landkreise einstimmig, sich um die Weiterführung dieses Projektes zu bewerben, denn die erste Förderperiode lief zum Ende des letzten Jahres aus. Das Eintreffen des Zuwendungsbescheids über die erneute Förderung von fünf Jahren Mitte Dezember 2019 erfreute die Verantwortlichen beider Landkreise und Geschäftsstellenleiterin Daniela Schmitt, heißt es in einer entsprechende Pressemitteilung.

    Beide Landräte freuen sich sehr

    "Ich freue mich sehr, dass die Aktivitäten der Gesundheitsregion weiterhin unterstützt werden, denn für die Bevölkerung bedeutet dies einen großen Mehrwert. Mit der Gesundheitsregion haben wir die Themen Fachkräftebedarf und Pflege nicht nur auf dem Schirm, sondern gehen sie aktiv an – zum Beispiel, indem Fachleute wie Ärzte oder Pflegefachkräfte vernetzt und bei der Weiterbildung unterstützt werden", sagte Bad Kissingens Landrat Thomas Bold.

    Rhön-Grabfelds Landrat Thomas Habermann betonte: "Dass die Projekte der Gesundheitsregionplus weitergeführt werden, liegt uns sehr am Herzen. Aufgrund der positiven Resonanz zu unserem Präventionsprojekt "Dem Diabetes davonlaufen!" möchten wir uns auch nach dem Förderzeitraum, der im April endet, dem Themenfeld der Gesunderhaltung durch Bewegung widmen. Gerade Übergewicht ist die Ursache für viele weitere Erkrankungen und schwer allein zu bewältigen. Gemeinsam mit der Zielgruppe soll ein passender Projektleitfaden in diesem Jahr erarbeitet werden."

    Ziel der Gesundheitsregionplus ist es, die lokalen Akteure des Gesundheitswesens miteinander zu vernetzen und so die regionale Gesundheitsvorsorge und -versorgung zu verbessern.  In den vergangenen fünf Jahren konnte die Gesundheitsregionplus bereits einige Netzwerke aufbauen und zahlreiche erfolgreiche Projekte umsetzen. Wissenschaftliche Unterstützung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erhalten beide Landkreise seit 2019 jeweils Projekt bezogen im Themenfeld der Bewegungsförderung.

    Was ist künftig geplant?

    Die Umsetzung der beiden Projekte zur Bewegungsförderung  - "KOMBINE "(Landkreis Bad Kissingen) und "EUBeKo" (Landkreis Rhön-Grabfeld) ist in vollem Gang und die ersten Sitzungen fanden bereits im Januar statt. Weiterhin steht für das erfolgreiche Präventionsprojekt  "Dem Diabetes davonlaufen" im März eine große Abschlussveranstaltung mit Evaluation an. Im Bereich Pflege erarbeitet die Lenkungsgruppe – bestehend aus der Gesundheitsregionplus sowie allen vier Pflegeschulen der beiden Landkreise – Möglichkeiten der Netzwerk-Zusammenarbeit in Bezug auf die generalistische Pflegeausbildung.

    Bearbeitet von Pressemitteilung

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