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    Bad Neustadt

    BRK-Heim: Neubau auf dem Parkplatz

    DAS BRK-Heim in Bad Neustadt soll abgerissen werden, wenn der Neubau direkt daneben auf dem jetzigen Parkplatzgelände fertig ist. Foto: Hubert Herbert

    Bei BRK-Heim und BRK-Rettungswache in der Westlichen Außenstadt von Bad Neustadt tut sich was. Beide liegen im Bereich zwischen Hedwig-Fichtel-Straße und Sonnenstraße/Rhönblick. Für dieses Gebiet hat der Stadtrat von Bad Neustadt nach Billigung der Entwurfsplanung die Änderung des Bebauungsplans eingeleitet.  Grund dafür ist: Die Rettungswache plant den Auszug an einen neuen Standort, und das BRK-Heim soll dort neu gebaut werden, wo sich derzeit der Parkplatz des Heimes befindet. 

    Neubau mit Flachdach

    Marek Stadthaus vom Würzburger Architekturbüro Schirmer erläuterte im Gremium die Bebauungsplanänderung, die die Stadt durchführen muss, damit das BRK die entsprechende Planung einreichen kann. Demnach ist vorgesehen, dass zunächst das neue BRK-Heim mit 117 Plätzen auf dem jetzigen Parkplatzgelände des Heims errichtet wird. Es soll ein Flachdach bekommen und dadurch wesentlich niedriger werden als das bisherige Heim-Gebäude mit seinem Satteldach. 

    Wenn der Neubau fertig gestellt ist ist, ist geplant, das alte Heim abzureißen. Dafür entsteht dort ein Wohngebäudekomplex, der, wenn das BRK das so will, auch für seniorengerechtes Wohnen genutzt werden könnte. Die Rettungswache muss ebenfalls dem Abrissbagger weichen. An ihrer Stelle ist Wohnbebauung vorgesehen. Erhalten bleibt aber auf jeden Fall der kleine Parkbereich in der nordöstlichen Ecke des Areals, so Stadthaus.  

    Wie Bürgermeister Bruno Altrichter erklärte, werden so zusätzliche altersgerechte Wohnformen möglich. Die Nutzung sei sehr verträglich. Auf die Frage von Alexander Barthelmes, wo denn die Parkplätze entstehen, erklärte Stadthaus, dass die zwischen dem neuen Heim und dem Wohnkomplex daneben für die Mitarbeiter vorgesehen sind. 

    Gutscheine für Architekten-Beratung

    Um die Innenentwicklung von Bad Neustadt und seinen Stadtteilen zu stärken, hat sich der Stadtrat einem Vorhaben der Nes-Allianz angeschlossen und bietet Bauwilligen Gutscheine für eine Erstberatung durch einen Architekten, wenn es sich bei dem Bauvorhaben um die Sanierung von Gebäuden handelt, um altersgerechten Umbau, energetische Sanierung oder um das Schließen einer Baulücke. Zu sanierende Gebäude müssen entweder leer stehen, vom Leerstand bedroht sein und mindestens 40 Jahre alt sein.  Je nach Lage und Objekt sind vier bis 20 Beratungsstunden möglich, die nach den Vorgaben der Honorarordnung für Architekten beglichen werden. Dafür kommen 60 Prozent an Zuschuss von der Regierung von Unterfranken. Die Stadt bildet außerdem einen entsprechenden Architektenpool.

    Verkaufsoffen am 20. Oktober

    Für den 20. Oktober hat der Stadtrat einen verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Mittelaltermarktes beschlossen. An diesem Tag  dürfen die Geschäfte in der Innenstadt und entlang der Meininger Straße vom Busbahhof bis zur Siemensstraße von 12.30 bis 17.30 Uhr öffnen.

    Grünes Licht gab das Gremium für die Büroerweiterung der Wäscherei Ullmer am Dolzbach. Der aufgestockte Gebäudeteil hat eine Länge von gut 30 Metern und eine Breite von 16 Metern. Außerdem gab der Bürgermeister aus nichtöffentlicher Sitzung bekannt, dass der Auftrag an die Firma Elektro-Müller aus Salz für die Erweiterung der Glasfaser-Verkabelung am Schulberg um 22 055 Euro erhöht wurde.  

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