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    Bad Königshofen

    Bad Königshofen: "Freizeitmeile" soll die Jugendarbeit fördern

    Ziele und Ideen wurden bei einem Vorbereitungstreffen für die erste "Freizeitmeile" gemeinsam mit Franziska Schönfeld (links), Bürgermeister Thomas Helbling und Renate Knaut formuliert. Foto: Regina Vossenkaul

    "Freizeitmeile" soll die neue Veranstaltung heißen, die in Bad Königshofen am Sonntag, 1. März 2020, in der Frankentherme zum ersten Mal stattfindet. Alle Vereine, Initiativen, Gruppierungen und schulische Projektgruppen aus dem Bereich der Grabfeld-Allianz, was dem Altlandkreis Königshofen entspricht, sind eingeladen ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen und um neue Mitglieder zu werben. Kinder und Jugendliche sind dabei als Akteure ausdrücklich erwünscht.

    Bei einem Vorbereitungstreffen zeigte sich Bürgermeister Thomas Helbling erfreut über das große Interesse der für die Jugendarbeit Verantwortlichen aus ganz unterschiedlichen Vereinen, Schulen und dem Haus St. Michael. Rund 30 Repräsentanten waren im kleinen Kursaal versammelt, um Ideen zu sammeln und Ziele zu formulieren. Im Vorfeld hatte Verwaltungsmitarbeiterin Katrin Rinke 50 Einladungen verschickt, mehr waren wegen der Datenschutzbestimmungen nicht möglich. Nur drei Wochen dauerte die Ausschreibung für die Teilnahme an dem K2-Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit je 3000 Euro gefördert wird. Die Stadt Bad Königshofen reagierte schnell und Museumsleiter Andreas Rottmann schrieb die Bewerbung. Sechs von insgesamt 30 Bewerbern wurden angenommen, darunter Bad Königshofen.

    Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen und Problemlösungen zu entwickeln

    Zu Gast war Franziska Schönfeld von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, die kurz das bundesweite Projekt "K2 – Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen" vorstellte. Es soll die Jugend- und Jugendkulturarbeit innerhalb der Kommunen besser sichtbar machen und helfen Netzwerke aufzubauen. Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen sollen ins Gespräch gebracht werden, um ihre Arbeit vorzustellen und gemeinsam weiterentwickeln zu können. Ziele sind voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und Problemlösungen zu entwickeln. Wie Schönfeld erläuterte und Renate Knaut, Leiterin des JuZ in Bad Königshofen, bestätigte, gibt es in Bad Königshofen und den umliegenden Gemeinden bereits viele Angebote im Bereich der kulturellen Bildung und der Jugendarbeit, ihre Bekanntheit könnte aber noch gesteigert werden. So entstand die Idee, eine Grabfelder Jugendmeile - so lautete der Arbeitstitel - zu initiieren, in Anlehnung an die erfolgreich laufende Grabfelder Jobmeile der Grabfeld-Allianz.

    An den Infoständen kann sich auf unterschiedlichste Weise präsentiert werden

    Alle Teilnehmer können sich in der Stadtverwaltung bei Katrin Rinke unter Tel.: 09761 409-102 anmelden und einen Platz für einen Infostand im großen Kursaal der Frankentherme reservieren. Je nach Zuspruch kann man auch das Untergeschoss und das Foyer einbeziehen. Musikvereine könnten Instrumente zum Ausprobieren mitbringen, den Nachwuchs etwas vorspielen lassen, es könnte kurze Theateraufführungen geben, themenbezogene Spiele, ein Quiz oder einfach Informationen über die Angebote. Das Ganze ist für die Aussteller kostenfrei, Tische sind vorhanden. Broschüren und Plakate sollen erstellt werden, der Kreisjugendring beteiligt sich mit Spielgeräten. Rinke rief die Vereine dazu auf, ihre Internetauftritte und die Steckbriefe auf der Stadthomepage zu aktualisieren.

    Einige Anregungen der Anwesenden wurden gesammelt und die Grundfrage "Wie motivieren wir Kinder und Jugendliche zum Besuch der Veranstaltung?" diskutiert. Je mehr Kinder und Jugendliche an den Infotischen und bei eventuellen Darbietungen anwesend sind, desto mehr Freunde und Angehörige bringen sie mit, meinte Knaut. Kontakte über WhatsApp-Gruppen regte Frank Helmerich an. Ziel ist, Kindern und Eltern zu zeigen, was im Grabfeld alles geboten wird, Interessen können geweckt und Begabungen entdeckt werden. Das Programm muss noch koordiniert werden. Zu einer Besprechung im Vorfeld sind alle Interessenten am Montag, 2. Dezember, um 19 Uhr in den kleinen Kursaal eingeladen.

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