• aktualisiert:

    Wülfershausen

    Beim nächsten Mal gibt es Urkunden

    Ein großes Dankeschön hatte Bürgermeister Wolfgang Seifert (links) für die Sammler sowie für Peter Götz (2. von links), Vorsitzender der Krieger- und Reservistenkameradschaft und seit Jahren für die Kriegsgräbersammlung vor Ort zuständig. Foto: Hanns Friedrich

    Kein Verständnis hat Bürgermeister Wolfgang Seifert, dass es von der Kriegsgräberhilfe des VdK seit wenigen Jahren keine Urkunden oder Geschenke als Dankeschön für die Sammlerinnen und Sammler mehr gibt. So eine kleine Anerkennung sei doch wichtig und motiviere auch. Spontan lud er deshalb die Jugendlichen, die in diesem Jahr für die Kriegsgräberhilfe sammelten, zu Pizza und Getränken ein. "Beim nächsten Mal bringe ich wenigstens eine Urkunde für jeden als äußeres Zeichen des Dankes mit", versprach er.

    Er wusste, dass in anderen Gemeinden keine Freiwilligen zur Verfügung stehen und oftmals die Gemeinderäte oder der Bürgermeister selbst als Sammler unterwegs sind. Oftmals finden die Kriegsgräbersammlungen über die Kirchengemeinden nach Friedhofsbesuchen, wie in Bad Königshofen, statt. "Ich möchte euch deshalb ein ganz großes Lob aussprechen, denn was ihr da tut, das ist Dienst für den Frieden und das ist nicht hoch genug einzuschätzen."  Immerhin hatten die Jugendlichen aus Eichenhausen und Wülfershausen eine Summe von 814 Euro gesammelt. Im vergangenen Jahr waren es 758 Euro.

    Dank sagte Wolfgang Seifert an Peter Götz, Vorsitzender der Krieger- und Reservistenkameradschaft. Das Geld sei wichtig, um Grabstätten gefallener deutscher Soldaten zu pflegen. Ein Dankeschön ging an Anne und Helena Schustek (Eichenhausen), sowie Max Fischer, Jule Mayer, Tanja Wirsing, Sophia Edelmann, Emily Ziegler, Marie Ramsauer und an Peter Götz.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!