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    WOLLBACH

    Bekommt der Bonifatius ein Dach?

    Gerne würde man noch ein weiteres Stück der Kirchstraße im Zuge der Dorfplatzneugestaltung mit ausbauen lassen. Doch akt... Foto: Klaus-Dieter Hahn

    Das Amt für Ländliche Entwicklung hat eine Teilung des Wollbacher Flurbereinigungsverfahrens vorgesehen, da die Feldflurbereinigung nahezu abgeschlossen ist. Dagegen wird die Dorferneuerung als Flurbereinigung III weitergeführt. Das werde noch andauern. Gegen die Teilung hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden. „Es ist sinnvoll, die Feldflurbereinigung nun zu Ende zu bringen, sonst amtiert die Vorstandschaft ja noch ewig!“, stellte Bürgermeister Thomas Bruckmüller fest.

    Planung liegt in Würzburg

    Natürlich wollten die Ratsmitglieder in diesem Zusammenhang wissen, wie es aktuell um die Dorfplatzgestaltung steht. „Die Ausführungsplanung liegt in Würzburg vor. Jetzt geht es ins Detail. Der Plan mit all seinen technischen Einzelheiten wird nun vom Amt für Ländliche Entwicklung geprüft. Und dann können die Arbeiten ausgeschrieben werden“, so das Ortsoberhaupt. Allerdings wehrte er sich dagegen, eine Aussage zum Beginn der Bauarbeiten zu treffen. Genau an der östlichen Ecke des früheren Pfarrhauses fängt der Planungsbereich für die Dorfplatzgestaltung an. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn auch der weitere Verlauf der Kirchstraße bis zum Bachlauf in die Gestaltungsüberlegungen einbezogen werden könnte, da auf der Straße bislang ohnehin noch die Feinschicht fehlt, regte ein Ratsmitglied an.

    Unklar ist auch noch, ob das Bonifatius-Denkmal im Rahmen der Dorfplatzgestaltung eine Überdachung erhält oder frei stehen bleiben wird. „Da scheiden sich aktuell noch die Geister!“, wusste dazu Bürgermeister Bruckmüller, der für eine Überdachung plädierte. Eine Lösung muss mit dem Landesdenkmalamt abgestimmt werden. Zusätzlich verriet er, dass auch eine Ladestation für E-Mobile im Bereich der Parkplätze angedacht ist, sofern die beantragten Zuschüsse fließen werden.

    Die Neufassung der gemeindlichen „Satzung über die Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis“ stand an oberster Stelle der ersten Sitzung des Gemeinderates nach der kurzen Sommerpause. Diese sogenannte Kostensatzung bildet die Rechtsgrundlage für eine Verwaltungsgebühr, beispielsweise für die Erlaubnis, ein Baugerüst auf einem Gehweg aufzustellen, wie VG-Geschäftsstellenleiter Josef Krause erläuterte. Der Gemeinderat verabschiedete diese Rechtsvorschrift ohne große Diskussion.

    Lob für das Ferienprogramm

    Das diesjährige Ferienprogramm ist gut angekommen. „Ich habe ein durchweg positives Feedback bekommen!“, freute sich Ute Bernhardt-Fiedler vom Ausschuss für Jugend über die 13 Angebote und die erfreuliche Resonanz darauf. Der Wunsch aus den Reihen der Eltern, man möge doch manche Veranstaltung gleich zweimal anbieten, um auch im Urlaub befindlichen Kindern nach deren Rückkehr die Teilnahme zu ermöglichen, kann allerdings nach Ansicht des Ratsgremiums nicht erfüllt werden. Besonders beliebte Programmpunkte werden mal zu Beginn, mal am Ende der Ferien angeboten, um dieser Anregung gerecht zu werden.

    Spielplätze unter der Lupe

    Die Kinderspielplätze im Gemeindebereich müssen in nächster Zeit überholt, alte Spielgeräte ausgetauscht werden. „Wir gucken alle Geräte mal an!“, nahm sich der Bürgermeister fest vor. Eine Grundsatzentscheidung muss zur Zukunft der Kegelbahn in der „Wollbacher Halle“ getroffen werden, regte ein Ratsmitglied an, da Reparaturarbeiten an der Elektronik der über 25 Jahre alten Kegelbahn anstehen mit Kosten, die sich auf rund 5000 Euro belaufen.

    Am Freitag, 28. September, will sich der Gemeinderat wieder einmal mit den Jugendlichen des „Räumle“ zusammensetzen. Es gibt Gesprächsbedarf.

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