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    Burglauer

    Beratung soll wieder Leben ins Dorf bringen

    Die Förderung der Innenentwicklung geht voran. Dafür bietet Burglauer seinen Bürgern kostenlose Beratungsgutscheine für Architekten an. Foto: Brigitte Chellouche

    Die Innenentwicklung des Dorfes liegt dem Gemeinderat Burglauer am Herzen. Durch die Teilnahme am ILEK wurden die Potentiale aufgezeigt. Ein erster Schritt in der Umsetzung ist nun die Einführung von Beratungsgutscheinen. Hierdurch soll für Bauwillige die Erstberatung durch einen Architekten ermöglicht werden.

    Der Architekt kann aus einem vorgegebenen Pool ausgewählt werden. Die Beratungsleistungen werden bis zu 60 Prozent von der Regierung von Unterfranken gefördert. Die restlichen Kosten trägt die Gemeinde Burglauer. Für diese für den Bauherrn kostenlose Leistung gibt es natürlich genau vorgeschriebene Bedingungen. So kann die Beratungsleistung nur außerhalb des vorhandenen Sanierungsgebietes in Anspruch genommen werden. Die Baulücken müssen im unbeplanten Innenbereich oder in einem vor 25 Jahren erschlossenen Baugebiet liegen. Und bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen muss das Gebäude leer stehen oder vom Leerstand bedroht sein und mindestens 40 Jahre alt sein. Außerdem ist die Anzahl der maximal förderfähigen Beratungsstunden je nach Lage und Objekt gestaffelt.

    Diesen Bedingungen und der Ausgabe der Gutscheine stimmte der Gemeinderat geschlossen zu.

    Keine Einwände hatte das Gremium gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes des Marktes Bad Bocklet. Burglauer wurde im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme gebeten, da die Gemarkungen der beiden Orte im Waldbereich aneinander grenzen.

    Aus nicht öffentlichen Sitzungen gab Bürgermeister Kurt Back zur Sanierung des Kirchturms bekannt, dass nach der Anpassung des Treuhandvertrages und der Baugenehmigung jetzt die Förderanträge gestellt wurden. Diesen wurde zugestimmt, so dass die Werkplanung und Ausschreibung folgen kann.

    Mehrkosten bei Hallen-Sanierung

    In der Rudi-Erhard-Halle wurden beim Einbau die Sanitärtrennwende vergrößert ( Mehrkosten 110 Euro). Auch die Fliesenarbeiten in der Halle wurden teurer. Hier wurden 1600 Euro mehr geltend gemacht. Die höheren Kosten entstanden durch Mehrarbeiten aufgrund des vorhandenen Bestandes.

    Der Kindergarten in Burglauer erhielt im Juni eine neue Betriebserlaubnis vom Landratsamt. Da jedoch das Gebäude inzwischen voll belegt ist, muss im Inneren der Essensraum zum Gruppenraum umfunktioniert werden. Dazu mussten Dämmmatten angebracht werden. Diese wurden bereits während der Ferien-Schließungszeit montiert.

    Mit einer freudigen Nachricht wartete Bürgermeister Kurt Back anschließend auf. Der St. Vinzenzverein Burglauer teilte mit , dass im laufenden Kindergartenbetrieb des Abrechnungsjahres 2018 ein Überschuss von über 43 350 Euro zu verzeichnen ist.

    Ferner waren ein Bauantrag und eine Bauvoranfrage zu behandeln. So dürfen im Finkenweg 2 ein Dachbalkon und eine Dachgaube in das Wohnhaus eingebaut werden, und der Voranfrage für die Raiffeisenstraße 10 und 12 zum Abriss des Gebäudes und dem dortigen Wohnhausneubau wurde zugestimmt.

    Am Ende der Sitzung teilte Bürgermeister Kurt Back mit, dass auf dem Spielplatz am Ebersbacher Weg ein Spielgerät aufgestellt wurde und dass die Keltersaison eröffnet wird. Wer die Obstpresse benötigt, kann sich bei Bürgermeister Kurt Back, Tel. (0170) 1791405, melden.

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